Kommunalwahl: Lichtenfelser Liberale wollen digitale Infrastruktur verbessern

FDP Lichtenfels: Unterstützung für Gewerbe- und Handwerksbetriebe

Ralf Göbel steht an seiner Hydraulikschlauchpresse.
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Braucht schnelles Internet zur Auftragsabwicklung: Der Rhadener Ralf Göbel, hier an seiner Hydraulikschlauchpresse.

Die Lichtenfelser Liberalen sehen in den Gewerbe- und Handwerksbetrieben das Rückgrat der Stadt Lichtenfels. „Ich brauche unbedingt schnelles Internet zur zeitgemäßen Auftragsabwicklung“, sagt Ralf Göbel.

Lichtenfels - Das langjährige FDP-Mitglied aus Rhadern verkauft und repariert mit vier Mitarbeitern Forst-, Land- und Baumaschinentechnik, außerdem stellt er als Zulieferer für andere Unternehmen Hydraulikschlauchleitungen her. In diesem Gebiet laufe die Auftragsvergabe mit Konstruktionszeichnungen ausschließlich „webbasiert“ und erfordere entsprechendes Up- und Downloadvolumen, erklärt er.

So wie diesem Unternehmen geht es vielen Betrieben in Lichtenfels. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und damit auch die Notwendigkeit, schnell Daten in alle Welt senden und empfangen zu können.

„Die Digitalisierung war in den letzten drei Jahren eines der zentralen Themen unserer Fraktion im Stadtparlament“, sagt Fraktionsvorsitzender Friedhelm Emde, es sei der FDP Lichtenfels wichtig, die Unternehmen weiterhin zu unterstützen, damit sie für die Zukunft gut aufgestellt sind.

Die heimischen Betriebe würden rund eine Million Euro Gewerbesteuer einzahlen, das sei ein wichtiger finanzieller Baustein im Etat, betont FDP-Mitglied Andre Grebe aus Goddelsheim. Daher sei nicht nur schnelles Internets notwendig, sondern auch die Ausweisung weiterer Gewerbe- und Baulandflächen in den Mittelzentren Lichtenfels. Die Stadt sollte weitere Bauflächen auf Vorrat erwerben und planerisch entwickeln.

Sichere und moderne Arbeitsplätze, eine intakte Infrastruktur, ausreichend Kindergartenplätze, eine ärztliche Grundversorgung und dies alles in der Lichtenfelser Naturlandschaft sollen als Anreiz für Fachkräfte und junge Familien dienen. „Hier müssen wir als Parlamentarier weiter am Ball bleiben“, fordert der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Frank Isken aus Neukirchen.  red

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