In Volkmarsen deuten sich neue Mehrheiten an

Freie Wähler sind die großen Gewinner in Volkmarsen

Die Ergebnisse der Gemeindewahl in Volkmarsen.
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Die Ergebnisse der Gemeindewahl in Volkmarsen.

Die CDU verliert zwei ihrer bisherigen zwölf Sitze, die SPD hat nur noch sieben statt bisher acht Sitze, die AfD verliert einen ihrer drei Sitze. Diese Zahlen beschreiben die Verliererseite der Kommunalwahl vom Sonntag.

Volkmarsen - Die großen Gewinner der Wahl in Volkmarsen sind die Freien Wähler, die sich von fünf auf acht Sitze steigern konnten und die Grünen, die nach einigen Jahren selbst auferlegter Pause wieder in Volkmarsen angetreten sind.

Im Übrigen entscheiden sich die Wähler für viele in der Kommunalpolitik alt bekannte Namen. Auf der Liste der Grünen zum Beispiel holte Jochen Siebert aus Ehringen die meisten Stimmen, der vorher schon für die Unabhängige Liste im Stadtparlament saß.

Was auffällt: Sowohl auf der CDU-Liste, als auch bei der FWG wurden jeweils eine sehr junge Neueinsteigerin von den Wählern gleich nach vorne gewählt: Sofia Bufo und Maren Moldenhauer haben nun die Chance, den Interessen der jungen Generation mehr Gehör in die Kommunalpolitik zu verschaffen.

Wer sind die neuen Stadtverordneten in Volkmarsen?

Künftig sitzen diese Stadtverordnete im Volkmarser Stadtparlament: für die CDU Thomas Viesehon (2499), Burkhard Scheele (1741), Tobias Viesehon (1456), Martin Schmand (1312), Timon Hundertmark (1294), Peter Naumovic (1246), Jannik Leis (1222), Volker Diegel (1188), Kai Wiebusch (1134) und Sofia Bufo (1046).

Für die Grünen: Jochen Siebert (1583), Laura Lau (1164), Daniel Clemens (1054) und Violetta Bat-Drude (1040).

Für die SPD: Bruno Kramer (2103), Christel Keim (1515), Harald Schacht (1251), Andreas Flore (1143), Brigitte Schade-Kleist (986), Walter Schmand (923) und Rainer Deutsch (903).

Für die AfD Hakola Dippel (660) und Thorsten Huntziger (592).

Für die Freien Wähler: Klaus Teppe (2390), Ute Moldenhauer (1438), Andreas Fritz (1252), Bernd Nüssel (1168). Thomas Henze (891), Uwe Kann (891), Maren Moldenhauer (890) und Thomas Bornscheuer (869). Wahlbeteiligung: 55,85 Prozent.  es

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