Kommunalwahl: SPD Lichtenfels – Ehrenamt und Sport

SPD Lichtenfels beantragt Finanzspritze für Vereine

Ehrenamt und Sport gehören in den Ort.
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Ehrenamt und Sport gehören in den Ort.

Die SPD-Fraktion in der Stadt Lichtenfels hat einen Antrag an den Magistrat gestellt, eine Finanzspritze von einem Euro pro Vereinsmitglied für die in Lichtenfels registrierten und aktiven Vereine zu gewähren.

Lichtenfels - „Mit diesem Geld sollen die finanziellen Einbußen der heimischen Vereine ein wenig aufgefangen werden“, erklärt Fraktionsvorsitzender Friedrich Schüttler mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie:

„Nicht stattgefundene Feiern und Feste wie Schützen- oder Sportfeste, Karneval, Heimat- und Sängerfeste sind für unsere Vereine als lohnende Einnahmequelle gänzlich weggefallen und führen im Finanzhaushalt natürlich zu Engpässen, da oftmals viele feste Ausgaben weiterlaufen.“

„Vereine sind für das soziale Miteinander enorm wichtig, führen zusammen und vermitteln ein Gemeinschaftsgefühl“, betont die Spitzenkandidatin der SPD, Heide-Rose Barbe. „Deshalb müssen diese wirkungsvoll unterstützt werden, damit sie nach Lockerung der Corona-Beschränkungen ihre Angebote in vollem Umfang wiederaufnehmen und fortführen können.“ „Es ist nicht der ganz große Geldsegen“, fügt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Stadtrat Hilmar Potente hinzu, „aber ein wichtiges solidarisches Zeichen, dass der Stadt Lichtenfels das Überleben und weitere Engagement ihrer Vereine vor Ort wichtig ist und diese mit diesem Beitrag ein wenig entlastet würden.“

Unabhängig vom aktuellen Unterstützungsantrag habe sich die SPD-Fraktion immer für eine starke Förderung der Lichtenfelser Vereine eingesetzt und werde das auch fortführen. Investitionen und Beschaffungen der Vereine wurden und werden von der Stadt im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten begleitet; auch im aktuellen Haushalt seien wieder erhebliche Summen für die Vereinsförderung eingeplant. „Vereine sind das Rückgrat einer dörflich geprägten kommunalen Gemeinschaft und vor allem für das Generationen-übergreifende Miteinander unverzichtbar“, stellt Heide-Rose Barbe fest.  red

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