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Yoga an der frischen Luft am Bleichewall in Northeim

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Von: Jakob von Sass

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Die Arme Richtung Himmel: Um die 170 Yoga-Fans kamen am Dienstag zur ersten Veranstaltung des HNA-Yogasommers am Bleichewall in Northeim zusammen.
Die Arme Richtung Himmel: Um die 170 Yoga-Fans kamen am Dienstag zur ersten Veranstaltung des HNA-Yogasommers am Bleichewall in Northeim zusammen. © hubertjelinek

Bei bestem Wetter startete am Dienstagabend der HNA-Yogasommer am Bleichewall in Northeim. Insgesamt kamen um die 170 motivierte Northeimer vorbei, um eine einstündige Übung zusammen mit Yogalehrerin Anke Tannhäuser zu praktizieren.

Northeim – Diese freute sich besonders die etlichen Teilnehmer zu begrüßen: „Es ist schön, sie alle so gesund zu sehen. Man sieht, dass sie auch während der Pandemie aktiv Gesundheitsvorsorge betrieben haben. Damit soll es heute weitergehen.“

Nach ein paar Grußworten von Axel Gödecke, stellvertretender HNA-Redaktionsleiter in Northeim, der sich bei Anke Tannhäuser und den Teilnehmern für das Erscheinen bedankte, startete auch schon die erste Yogapose. Zum Einstieg nahmen alle einen lockeren, aufrechten Sitz ein, um die Muskeln zu entspannen und leicht in die Übung zu starten.

Auch Jutta Schubert, die schon einmal am HNA-Yogasommer teilgenommen und sich auch dieses Jahr wieder am Bleichewall eingefunden hatte, ist die Erholung beim Yoga wichtig: „Es ist einfach schön, an der frischen Luft zu sein, sich zu entspannen und gleichzeitig auch noch was für seinen Körper zu tun. Außerdem ist Frau Tannhäuser einfach eine gute Yogalehrerin.“ Doch das es beim Yoga nicht nur ums Relaxen geht, wurde den Anwesenden schnell klar. So erläuterte Tannhäuser, dass man bei einigen Posen auf der Schmerzskala auch mal bei neun von zehn landen könne. Bei einer Übung sagt sie schmunzelnd: „Wenn sie bei der Dehnung noch lächeln, sind sie noch lange nicht bei einer neun angelangt. Manchmal gehört der Schmerz einfach dazu. Beim Yoga nennen wir das aber Wohlfühlschmerz.“

Hat sichtlich Spaß: Anke Tannhäuser leitet wie immer durch die Sitzungen des Yogasommers.
Hat sichtlich Spaß: Anke Tannhäuser leitet wie immer durch die Sitzungen des Yogasommers. © Jelinek, Hubert

Sicherlich war das einigen Teilnehmern schon bekannt, allerdings waren aber auch Neueinsteiger bei der ersten Veranstaltung des HNA-Yogasommers 2022 mit dabei. So Sanna Halbes: „Ich bin einfach neugierig und wollte dieses Jahr unbedingt einmal mitmachen. Im vergangenen Jahr habe ich es leider verpasst. Hier kann man beim Yoga einfach mal reinschnuppern. Wenn´s mir gefällt, fange ich vielleicht sogar mit einem Kurs an.“

Die wohl weiteste Anreise zum Yogasommer hatte Alexandra von der Beeck, die eigentlich in Neuseeland lebt und im Moment in Northeim zu Besuch ist. „Meine Schwägerin hat mich überzeugt, heute mitzukommen. Mittlerweile sind meine Muskeln und Gelenke mit dem Alter etwas steif geworden. Vielleicht hilft Yoga heute ja dabei, dass ich wieder etwas gelenkiger werde“, berichtet sie lächelnd.

Dieses Ziel ist auch Tannhäuser bei ihrer Arbeit wichtig, dennoch ginge es beim Yoga auch darum, Stress und Anspannung fallenzulassen: „Wir wollen unsere Aufmerksamkeit auf das Innere lenken und uns auf den eigenen Körper besinnen und ihn spüren.“

Genau das können Interessierte jetzt zweimal wöchentlich bis zum 18. August beim HNA-Yogasommer. Immer dienstags und donnerstags um 18.30 Uhr am Northeimer Bleichewall. Die Teilnahme ist kostenfrei. (Jakob von Sass)

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