Ernährung

Abnehmen mit Kurkuma: Welche Nebenwirkungen Sie kennen sollten

Trend-Gewürz mit positiven sowie negativen Effekten: Kurkuma hilft unter anderem beim Abnehmen, kann aber auch ungewünschte Nebenwirkungen auslösen.
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Trend-Gewürz mit positiven sowie negativen Effekten: Kurkuma hilft unter anderem beim Abnehmen, kann aber auch ungewünschte Nebenwirkungen auslösen.

Weil Kurkuma unter anderem beim Abnehmen hilft, schwören viele Menschen auf das Power-Gewürz. Aber auch Nebenwirkungen sind möglich. Das sollten Sie wissen.

Kassel – Es ist derzeit das Trend-Gewürz schlechthin: Kurkuma. Ob als gesunde Kaffeealternative, als Frühstücks-Porridge oder als Booster in fruchtigen Getränken - Kurkuma schmeckt nicht nur intensiv, sondern hat auch eine heilende und effektive Wirkung. Auch beim Abnehmen kann es enorm helfen.

Doch das angesagte gelbe Pulver aus Indien ist nicht ganz unbedenklich. Zwar wirkt es auf den Körper entzündungshemmend und entgiftend, dennoch können auch nach dem Verzehr ungewünschte Nebenwirkungen auftreten. Daher sollte man sich diesen vorher bewusst sein.

Hilft nicht nur beim Abnehmen: Kurkuma kann verschiedene Krankheiten vorbeugen

Kurkuma, auch gelber Ingwer genannt, ist eine Pflanzenart aus Südostasien. Sie wird unter anderem aufgrund des Wirkstoffs Curcumin und ätherischer Öle als natürliches Heilmittel eingesetzt. Darüber informiert apotheken-rundschau.de. Das Pulver aus der Knolle findet bereits seit Jahrhunderten einen festen Platz in der ayurvedischen und indischen Küche und dient beispielsweise auch als Curry-Ersatz. Es lässt sich allerdings auch in vielen weiteren Nahrungsmittel als gesunde Komponente ergänzen und kann zudem überschüssige Pfunde schmelzen lassen. Neben Kurkuma eignet sich auch grüner Tee als gesunder Abnehm-Booster.

Einige Menschen sind dem Kurkuma-Trend bereits gefolgt und starten morgens mit einer koffeinfreien Tasse „Goldener Milch“ statt einem Kaffee in den Tag. Dazu rührt man das gelbe Pulver zusammen mit Ingwer und Zimt in heiße Pflanzen- oder Kuhmilch ein. Das Getränk stammt aus der traditionellen indischen Heilkunst und soll die Fettverbrennung ankurbeln, das Immunsystem stärken sowie entzündungshemmend wirken. Im Rahmen einer Forschung der Uniklinik Freiburg stellten sich durch den regelmäßigen Verzehr von Kurkuma weitere positive Wirkungen heraus:

  • Hemmende Wirkung auf Magen-Darm-Erkrankungen (z.B. Reizdarm-Syndrom, Colitis oder Morbus Crohn)
  • Förderung der Verdauung
  • Vorbeugung von Krebs (vor allem in Darm und Mund), Herz- und Stoffwechselerkrankungen sowie Diabetes
  • Präventive Wirkung auf Erkrankungen der Gelenke (Arthritis oder Arthrose)
  • Geringeres Risiko einer Lebererkrankung (Leberzirrhose oder Hepatitis-C)
  • Vorbeugung von Alzheimer

Abnehmen mit Kurkuma: Diese Nebenwirkungen können auftreten

Doch obwohl Kurkuma überwiegend positive Wirkungen hat, gibt es auch einige negative Effekte. Bei dem Verzehr des Gewürzes spielt die Dosierung eine wichtige und entscheidende Rolle. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, besonders bei Verdauungsbeschwerden, täglich nicht mehr als drei Gramm der Wurzel - das entspricht einer Menge von einem Teelöffel. Eine höhere Dosierung kann neben Trockenheit im Mund auch Magenschmerzen, Übelkeit, Blähungen oder sogar Leberschäden verursachen.

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Wer einen regelmäßigen Verzehr von Kurkuma noch nicht gewohnt ist, sollte besser mit einer geringen Menge von 1,5 Gramm anfangen, um seinen Körper langsam daran zu gewöhnen. Schritt für Schritt kann dann auf drei Gramm pro Tag erhöht werden. Neben der „Goldenen Milch“ lässt sich das gelbe Pulver beim Abnehmen auch in herzhaften Curry-Gerichten oder in gesunden Ingwer-Shots ergänzen und somit in den Alltag integrieren. Jedoch gilt: Man sollte stets auf die Reaktion des Körpers achten und die Kurkuma-Dosis künftig dementsprechend anpassen. (Alina Schröder)

Gerade in der kalten Jahreszeiten helfen Ingwer und Zitrone gegen Erkältungen - doch auch da kann es zu Nebenwirkungen kommen.

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