Kinder häufig betroffen

Brandgefahr an Weihnachten: Feuerwehr warnt und gibt Tipps

Ein brennender Weihnachtsbaum
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Ein Weihnachtsbaum kann in der Adventszeit schnell Feuer fangen. Das richtige Verhalten ist daher entscheidend.

In der Adventszeit sorgen Adventskranz und Lichterketten für festliche Stimmung. Doch die Weihnachts-Deko kann schnell zum Risiko werden.

Dortmund – In der dunklen Jahreszeit bringen Wohn-Accessoires wie Kerzen nicht nur Licht ins Zuhause, sondern verschönern auch die Zeit bis Weihnachten. Doch bei solchen Produkten gilt es stets, vorsichtig zu sein. RUHR24* kennt wichtige Tipps, die ungewollte Situationen, wie Brände verhindern können.

SaisonAdventszeit 2021
StartSonntag, 28. November
EndeFreitag, 24. Dezember

Adventskranz und Weihnachtsbaum verschönern: Vorsicht bei Verwendung von echten Kerzen

In vielen Haushalten wird an jedem Adventssonntag eine weitere Kerze angezündet. Doch passt man nicht auf, brennen nicht mehr nur die Kerzen. So hat kürzlich bei Moderatorin Cathy Hummels ein Adventskranz aus Trockenblumen Feuer gefangen.* Auf eine solche Art des Gestecks sollte man daher besser verzichten und zudem zu trockene Tannenzweige und Äste austauschen, da diese besonders leicht entflammbar sind (weitere News zu Lifehacks* bei RUHR24).

Außerdem gilt bei Adventskranz und Co.: „Brennende Kerzen dürfen niemals aus dem Auge gelassen werden und der Umgang mit dem offenen Feuer sollte immer mit dem entsprechenden Respekt erfolgen“, macht Feuerwehrchef David von der Lieth aus Düsseldorf deutlich.

Das ist besonders wichtig, wenn Kinder mit im Haushalt leben. Laut einer Studie der AOK müssen Kinder, die bis zu zehn Jahre alt sind, während des Dezembers um 30 Prozent häufiger im Krankenhaus aufgrund von Verbrennungen behandelt werden, als in den anderen Monaten. Auch Hilfsmittel, wie Feuerzeuge und Streichhölzer sollten deshalb nicht zugänglich für den Nachwuchs sein.

Feuer-Alarm auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt – Kinder vor Gefahrenquellen Zuhause schützen

Besonders Kleinkinder sind gefährdet, da sie vor allem in jungen Jahren die Gefahren von möglichen Feuerquellen noch nicht gut genug einschätzen können. Aufpassen sollte man daher aber auch beispielsweise beim Plätzchen backen oder Kochen für die Festtage, wenn Herd und Ofen fast im Dauereinsatz sind.

Die festliche Deko, wie der allseits beliebte Weihnachtsbaum* oder das Adventsgesteck, sollte „auf einem festen, nicht brennbaren Untergrund stehen, um ein Umkippen zu verhindern“, erklärt die Feuerwehr Hamburg. Ansonsten muss, wie kürzlich auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt, die Feuerwehr aufgrund des Baumes anrücken*.

Zudem sollte man vor allem bei Kerzen darauf achten, dass weder Vorhänge noch geöffnete Fenster in der Nähe sind. Ansonsten könnte der Luftzug dafür sorgen, dass die Stoffe Feuer fangen.

Teelichter, Kerzen, Lichterketten: Feuerwehr warnt vor falscher Sicherheit zur Adventszeit

Bei Teelichtern und Kerzen hilft es zudem, auf die elektrische Version umzusteigen oder sogenannte Sicherheitskerzen zu wählen, die von selbst erlöschen. Ein besonderes Augenmerk sollten Fans von Weihnachtsdeko ebenfalls auf die Materialien der Produkte legen. Ware mit Watte gilt als leicht entflammbar und ist daher möglichst zu vermeiden.

Auch Lichterketten sind nicht so ungefährlich, wie sie aussehen. So berichtet die Feuerwehr Düsseldorf von einem Brand auf einem Balkon, wo ein solches Produkt plötzlich in Flammen aufging. Um im schlimmsten Fall schnell reagieren zu können, sollte man einen 10 Liter-Eimer mit Wasser gefüllt in der Wohnung oder dem Haus parat stehen haben.

Video: Brand in der Adventszeit – richtiges Verhalten ist entscheidend

Brand-Gefahr zu Weihnachten: Feuerwehr rät zu Feuerlöscher und Notruf 112

Noch besser ist es, wenn ein Feuerlöscher vorhanden ist. Dieser sollte „die geeignete Brandklasse A für Brände mit festen Stoffen, ein geprüftes Produkt und das Haltbarkeitsdatum“ vorweisen, empfiehlt die Feuerwehr Hamburg. Auch bei klassischen Menüs zur Weihnachtszeit, wie Raclette oder Fondue ist ein richtiger Umgang entscheidend.*

Im Falle eines Feuers zählen oft schon Sekunden. Umso wichtiger ist es daher, sich nach dem ersten Löschversuch direkt in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr mit der Notrufnummer 112 anzurufen. Besonders gefährlich ist der Rauch des Feuers. Er kann die Atemwege angreifen und schwer schädigen. *RUHR24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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