Corona, Deutsche Bahn, Silvester

Änderungen im Dezember: Diese Neuheiten kommen auf Verbraucher zu

Verschärfung der Corona-Maßnahmen, Impfungen für Kinder und eine Preisveränderung bei der Deutschen Bahn: Im Dezember werden einige Neuerungen erwartet.

Kassel – Wie jeden Monat erwarten Verbraucher in Deutschland auch im Dezember wieder zahlreiche Änderungen. Diese betreffen neben der Corona-Pandemie, auch die Preise der Deutschen Bahn sowie den Datenschutz und Silvester.

Inzwischen hat die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) grünes Licht für den Corona-Impfstoff von Biontech für Kinder ab fünf Jahren gegeben. Noch in diesem Jahr wird auch eine entsprechende Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) in Deutschland erwartet. „Unser Ziel ist es, diese Empfehlung bis Ende Dezember, möglichst bis zum Start der Auslieferung des Kinder-Impfstoffs an die Länder, fertigzustellen“, erklärte Stiko-Vorsitzender Thomas Mertens gegenüber der Funke-Mediengruppe. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn werden bereits am 20. Dezember 2,4 Millionen Corona-Impfdosen zur Verfügung gestellt.

Änderungen im Dezember 2021: Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Außerdem könnte Deutschland im Dezember schärfere Corona-Maßnahmen erwarten. Angesichts akuter Sorgen vor überlasteten Kliniken und der neuen Omikron-Variante rücken zunehmend weitere Beschränkungen in den Fokus. Zudem wird der Ruf zahlreicher Virologen nach einem sofortigen Lockdown immer lauter.

Corona-Fallzahlen in Deutschland (Stand: 29.11.2021)
Neuinfektionen29.364
Inzidenz452,4
Todesfälle73
Quelle: rki.de

Neuerungen im Dezember 2021: Was kommt auf Reisende der Deutschen Bahn zu?

Auch bei der Deutschen Bahn wird es im Dezember einige Neuerungen geben. Der Fahrplan ändert sich ab dem 12. Dezember. Es soll neue Zug-Verbindungen geben, unter anderem ins Ausland. Aber auch im inländischen Fernverkehr werden die Verbindungen vor allem zwischen Großstädten ausgebaut. So soll etwa dreimal am Tag ein ICE zwischen Köln und Berlin ohne Zwischenhalt pendeln.

Hier erfahren Sie, was sich im Dezember ändert. (Symbolfoto)

Weniger erfreulich sind allerdings die steigenden Ticketpreise bei der Deutschen Bahn. Dem Unternehmen zufolge steigen aufgrund der Corona-Pandemie und höheren Betriebskosten die Preise im Fernverkehr im Durchschnitt um 2,9 Prozent. Auch Bahncards sollen künftig teurer werden. Im Nahverkehr werden die Kosten um 1,7 Prozent angehoben.

Änderungen im Dezember 2021: Entschädigung bei Internetstörungen

Im internationalen Vergleich belegt Deutschland in Sachen Internetgeschwindigkeit im Jahr 2019 nur Platz 25. Nicht in allen Haushalten in der Bundesrepublik kommt daher auch gutes Netz an. Auch dafür soll es ab Dezember eine Regelung geben. Kommt beim Endkunden weniger Internet an als vertraglich festgelegt wurde, könne man monatlich auch weniger zahlen. Gleichzeitig soll Kunden die Möglichkeit vorbehalten bleiben, den Vertrag mit dem Netzanbieter fristlos zu kündigen. Bundesweit kommt es immer wieder zu Störungen und Ausfällen, etwa bei Vodafone. Dauert eine Störung länger als zwei Tage, können Kunden eine Entschädigung einfordern.

Bezüglich Handyverträgen gibt es ebenfalls Änderungen. Diese dürfen sich in Zukunft nicht mehr automatisch um die vorherige Vertragslaufzeit verlängern. Wer einen Vertrag für zwei Jahre abgeschlossen hat, darf danach nicht erneut zwei Jahre zur Kasse gebeten werden. Der Vertrag muss dann monatlich kündbar sein.

Beim Datenschutz sind ebenso Neuerungen zu erwarten. Ab dem 1. Dezember soll ein Gesetz zum Schutz der Privatsphäre in der Telekommunikation in Kraft treten. Damit soll der Umgang mit Datenanfragen im Internet soll künftig vereinfacht werden. Das ständige „Wegklicken“ von Cookie-Bannern zum Zugang für Nutzerinformationen soll wegfallen und einheitlicher werden.

Diese Änderungen kommen im Dezember: Feuerwerksverbot an Silvester?

Auch zu Silvester könnte sich einiges ändern. Wie bereits im vergangenen Jahr 2020 fordern Umwelt- und Tierschützer sowie die Polizeigewerkschaft (DPolG), dass zu Silvester in bestimmten Zonen kein Feuerwerk gezündet werden darf. „Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten“, betonte Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Einige Stimmen fordern sogar ein generelles Verkaufsverbot. Ob es aufgrund der aktuellen Corona-Lage ohnehin nicht Einschränkungen an Silvester geben wird, bleibt vorerst abzuwarten. (kas)

Rubriklistenbild: © Foto: Christian Charisius/dpa | Bearbeitung: IPPEN.MEDIA

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