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Neu bei Aldi: Whatsapp, Bio und Lieferung – Das ändert sich 2023

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Von: Vivian Werg

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Aldi Süd geht neue Wege: Ab 2023 plant der Discounter große Neuerungen und Umstrukturierungen. Das bedeutet auch für die Kundschaft jede Menge Änderungen.

Kassel – Der Lebensmittelmarkt in Deutschland ist hart umkämpft. Nach Lidl plant jetzt auch der Discounter Aldi Süd einige Neuerungen im neuen Jahr. Nicht nur eine Kooperation dürfte die Produktpalette ändern – auch ein eigener Lieferservice, wie ihn bereits andere Supermärkte anbieten, steht auf dem Plan.

Ausbau der Online-Angebote: Aldi Süd vor großen Änderungen

Der Wettbewerb im Lebensmittelhandel verlagert sich zunehmend in den Online-Bereich. Hier ist die Supermarktkette Rewe Marktführer. Im Webshop des Kölner Konzerns können Kundinnen und Kunden für einen Mindestbestellwert von 50 Euro Lebensmittel und Haushaltsartikel aller Art einkaufen. Jetzt plant Aldi Süd ebenfalls den Schritt zu gehen.

Als erster Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland hatte Aldi massive Einsparungen vorgenommen und neue Öffnungszeiten in vielen Filialen angepasst, um Energie zu sparen. Was sich 2023 noch für die Kundschaft von Aldi ändert, nachfolgend zusammengefasst.

Eigener Lieferservice, mehr Bio-Produkte – Das erwarten Kundinnen und Kunden im neuen Jahr.
Aldi plant große Änderungen für 2023. © Fabian Strauch/ dpa

Änderung bei Aldi Süd: Diese Neuerungen erwartet die Kundschaft des Discounters 2023

Was Aldi Süd und nun auch die Nord-Filialen bereits umgesetzt haben, ist ein Service über Whatsapp. Jeden Sonntag erhalten Kunden eine Whatsapp-Nachricht, über die sie nicht nur den neuen Prospekt digital erhalten, sondern auch weitere News aus dem Aldi-Universum. Um den Service des Discounters nutzen zu können, müssen sich Kunden über die offizielle Homepage von Aldi Süd für den Whatsapp-Newsletter anmelden.

Wie der Deutschland-Chef Stefan Kopp im Interview mit der Welt am Sonntag erzählte, wird es im neuen Jahr folgende Änderungen geben:

Der Discounter Lidl arbeitet bereits seit 2019 mit dem Verbund Bioland zusammen – zuletzt sorgte eine ZDF-Dokumentation für Schlagzeilen. Darin packten ehemalige Mitarbeiter von Lidl aus, wie der Discounter bei Bio-Lebensmitteln trickst. Aldi Süd wolle das Angebot ebenfalls ausbauen, dabei sei man auf ein gutes Verhältnis mit Lieferanten bedacht, so Kopp im Interview. „Wir haben herausfordernde Zeiten. Die Gesellschaft muss zusammenhalten. Die Lieferanten haben mit uns teilweise seit Jahrzehnten zusammengearbeitet, sind mit uns gewachsen, sind aber auch mal in Vorlage gegangen für uns“, sagte Kopp. Damit spielt er auf die zum Teil langen und harten Preiskrämpfe der Supermarktketten wie Rewe und Edeka an, die sie mit Lieferanten in diesem Jahr ausgefochten haben.

Discount-EinzelhandelsketteAldi
HauptsitzEssen
Gründung1961
GründerKarl Albrecht, Theo Albrecht.
Umsatz bei Aldi (Aldi Nord & Süd) im Jahr 2019rund 100 Milliarden Euro
Mitarbeiter Aldi Südweltweit in elf Ländern über 180.000 Mitarbeiter

Vermutlich wagt Aldi Süd nun diese großen Schritte im neuen Jahr, weil der Discounter zunehmend Druck durch den Konkurrenten Lidl verspürt. Dieser baut seinen Marktanteil weiter aus, das berichtet das Handelsblatt. (Vivian Werg)

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