Kunde hat keine Erklärung

Aldi-Kunde muss dreimal in Folge ein Produkt wegwerfen - dann flippt er aus

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Ein Kunde von Aldi Süd hatte zum dritten Mal Pech mit einem Produkt.

Ein Kunde von Aldi-Süd hat schon zum dritten Mal ein Produkt gekauft, mit dem er nicht zufrieden ist. Nun hat er sich an den Discounter gewendet.

Mülheim - Verärgert und verwundert ist ein Kunde von Aldi-Süd, der zum wiederholten Mal eine Packung mit zwei Hüftsteaks gekauft hat. Der Grund für seine Empörung: Zum dritten Mal war laut seinen Schilderungen eines der beiden Steaks verdorben. Deswegen bat er nun Aldi via Facebook um eine Erklärung.

“Das dritte Mal schon in diesem Jahr, dass ich das Paket Steaks wegwerfen kann, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum erst in 7 Tagen abläuft!!“, äußert er seinen Unmut. Und weiter: „Ich weiß nicht, ob ihr Produktionsprobleme habt oder die Kühlkette nicht eingehalten wird, aber ein Steak pro Packung (hier rechts) pustet sich von innen so auf, dass die ganze Verpackung unter Druck steht“, erklärt er. Nicht nur optisch würden sich Veränderungen bemerkbar machen: „Wenn man das jetzt öffnet, riecht es sehr verdorben!!“

Anzeichen, dass mit dem Fleisch etwas nicht stimme, habe es beim Kauf noch nicht gegeben. „Im Kühlregal sieht alles normal aus, ich achte da mehr drauf denn je, aber im Kühlschrank zu Hause kann ich zuschauen, wie Tag für Tag das Paket mehr Druck bekommt.“

Aldi: Verdorbenes Produkt gibt Rätsel auf

Der Appell des Kunden an die anderen User lautet daher: „Ich rate jedem aktuell ab, dieses Produkt zu kaufen (...).“ Weitere Meldungen von Kunden, die ähnliches erlebt haben, gibt es auf Facebook unter dem Post allerdings noch nicht.

Einige User rätseln dafür gemeinsam mit dem Kunden, worin das Problem bestehen könnte. Für sie liegt die Ursache nicht unbedingt bei Aldi selbst. Sie stellen in den Raum, dass möglicherweise der Kühlschrank des Kunden nicht ordnungsgemäß funktioniere. Doch diese Erklärung kann den Angesprochenen nicht überzeugen. „Danke für die Tipps. Wenn es an der Temperatur liegen sollte, wieso ist dann jedes Mal nur eins von beiden?“, fragt er.

Aldi ist zwar darum bemüht, den Kunden zu entschädigen. Doch eine Erklärung hat der Discounter bislang nicht. Möglicherweise handelt es sich tatsächlich um einen Einzelfall. Eine Mitarbeiterin antwortet dem Kunden: „Ich kann verstehen, dass du verärgert bist.“ Außerdem rät sie ihm: „Du kannst bei uns die Lebensmittel, die nicht in Ordnung sind, jederzeit in deiner Filiale wieder umtauschen und bekommst dein Geld wieder. Dein Feedback gebe ich an die zuständigen Kollegen weiter.“

Aldi: Nicht das einzige verdorbene Produkt

Auch im Münchner Umland kam es kürzlich zu einem Vorfall, bei dem eine Kundin ein verdorbenes Produkt reklamierte. Es hatte zu einem Brechreiz geführt. Die Antwort, die die Kundin in Freising erhielt, hat sie sehr überrascht.

Obwohl es in einem einwandfreien Zustand ist, wird auch ein anderes Produkt des Discounters kritisiert. Es handelt sich um ein Erfrischungsspray, das ideal für den Einsatz bei hohen Temperaturen zu sein scheint. Allerdings erklären die User in den Sozialen Netzwerken, dass es sich um ein umweltschädliches Produkt handele.

In manchen Filialen des Discounters ist es sogar Chefsache, darauf zu achten, dass die Angebote richtig in Szene gesetzt werden. Kein geringerer als Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, schaut immer wieder vorbei, um das Kühlregal aufzuräumen. Das macht Hoeneß nicht etwa aus Langeweile, sondern aus einem ganz bestimmten Grund. Über diesen ungewöhnlichen Besuch berichtete tz.de*

Wirbel gibt es bei Aldi zudem wegen eines Erfrischungsgetränks: Ein solches hat eine Mutter für ihre Kinder gekauft. Allerdings fiel erst durch Zufall auf, dass die Flüssigkeit für Kinder eher ungeeignet ist.

Wer künftig mit seiner Kreditkarte bei Aldi bezahlen möchte, muss sich auf Änderungen gefasst machen. Denn der Discounter kooperiert nun mit einem anderen Unternehmen.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

dg

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