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Hepatitis-Ausbruch in den USA: Sind Bio-Erdbeeren von Aldi, Walmart und Co. die Ursache?

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Von: Sophia Lother

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Die Gesundheitsbehorden der USA und Kanada warnen vor möglicherweise kontaminierten Erdbeeren die in den Ländern auch bei Aldi und Walmart verkauft wurden. (Symbolfoto)
Die Gesundheitsbehorden der USA und Kanada warnen vor möglicherweise kontaminierten Erdbeeren die in den Ländern auch bei Aldi und Walmart verkauft wurden. (Symbolfoto) © Bai Xuefei / Imago Images

Bei Aldi, Walmart und Co. in den USA und Kanada waren Bio-Erdbeeren im Sortiment, für die Behörden nun eine dringende Warnung aussprechen.

Kanada/USA – Nach einer ungewöhnlich hohen Anzahl an Fällen von Hepatitis A haben Behörden offenbar den Auslöser entdeckt. Wie unter anderem die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA (FDA) in den USA und die Public Health Agency of Canada verkünden, könnten Erdbeeren dahinter stecken.

Die Hepatitis-A-Ausbrüche in den USA und Kanada könnten „möglicherweise im Zusammenhang mit frischen Bio-Erdbeeren der Marken FreshKampo und HEB“ stehen, heißt es auf der Seite des FDA. Diese werden in mehreren Supermärkten, wie beispielsweise Aldi, verkauft. Ein Überblick, wo die betroffenen Erdbeeren unter anderem im Sortiment waren:

Erdbeeren von Aldi und Co. als Ursache für Hepatitis-Ausbruch? Behörden nennen Details

Derzeit sei das Haltbarkeitsdatum der potenziell betroffenen FreshKampo- und HEB-Erdbeeren überschritten. Personen, die zwischen dem 5. März 2022 und dem 25. April 2022 diese Bio-Erdbeeren bei Aldi und Co. gekauft und für den späteren Verzehr eingefroren haben, sollten sie nicht essen, warnt die US-Behörde. Personen ohne Hepatitis-A-Impfung sollen sich nach dem Verzehr umgehend an einen Mediziner oder eine Medizinerin wenden. Doch was haben Erdbeeren mit Hepatitis A zu tun?

Gängige Symptome einer Hepatitis-A-Infektion
Appetitlosigkeit
Ein allgemeines Krankheitsgefühl (Malaise)
Erbrechen
Etwa in 70 Prozent der Fällen kommt es zu Gelbsucht
Schmerzen im rechten Oberbauch (wo sich die Leber befindet)
Dunkler Urin
(Quelle: MSD Manual)

Laut dem Gesundheitsinformationsportal MSD-Manual kann das Hepatitis-A-Virus eine Entzündung der Leber auslösen. In diesen Fällen wird von einer akuten Hepatitis A gesprochen. Eine Ansteckung mit dem Virus ist durch den Verzehr von – meist mit dem Stuhl einer infizierten Person –verunreinigten Lebensmitteln möglich.

Aldi, Walmart und Co.: Erdbeeren könnten hinter Hepatitis-A-Ausbruch in USA und Kanada stecken

Laut dem Manual verschwinden die Symptome meist nach etwa zwei Monaten, können jedoch bis zu sechs Monate lang fortbestehen und auch wiederkehrend sein. Die meisten Erkrankten würden sich außerdem wieder erholen, eine spezielle Behandlung für Hepatitis A gebe es daher nicht. In Deutschland gab es zuletzt im April einen Rückruf von Aldi-Brötchen, denn es wurden gefährliche Giftstoffe nachgewiesen. (Sophia Lother)

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