Kassierer zu schnell?

Kassierer zu schnell? Aldi-Kundin „bricht in Tränen aus“

Waren liegen auf einem Kassenband einer Aldi-Filiale in Deutschland.
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Bericht einer Aldi-Kundin über einen Vorfall in dem Discounter sorgt für Aufsehen (Symbolbild).

Mit drei kleinen Kindern Lebensmittel für die ganze Woche einkaufen zu müssen – und dann das Kassenband. Einer Kundin wurde das offenbar zu viel.

Teesside/England - Eine beliebter Zeitvertreib in sozialen Medien sind Erfahrungsberichte über grässliche Einkaufserlebnisse. Oft geht es den Kundinnen und Kunden nicht schnell genug. Bei einer Frau in England war es jetzt anders herum: Die „grausame“ Geschwindigkeit des Kassenbands habe sie „traumatisiert“. Das schilderte sie dem regionalen Newsportal TeessideLive.

Sie habe ihren Wocheneinkauf mit ihren drei kleinen Kindern erledigen wollen, erzählte die 35-Jährige dem Portal. Als sie den Mitarbeiter gebeten habe, das Kassenband zu verlangsamen, sei dieser „extrem unfreundlich“ gewesen und ihre Waren seien wegen der Geschwindigkeit sogar auf den Boden gefallen.

Ihre Klage klingt drastisch. Der Mitarbeiter habe „ununterbrochen“ die Waren gescannt und sie dann „hoch aufeinander gestapelt“. Diese „Türme“ an Lebensmitteln habe sie dann „verzweifelt“ und „so schnell es nur ging“ versucht, in ihre Taschen zu verfrachten und die Filiale zu verlassen. „Er konnte sehen, wie ich kämpfe, und als mir dann eine Konserve runterfiel, brach ich in Tränen aus und zitterte“, behauptete sie.

Kundin schildert Aldi-Vorfall: „Einkaufen mit Kindern schon herausfordernd genug“

Ein anderer Mitarbeiter hingegen sei „wunderbar und voller Verständnis“ gewesen. Allerdings habe der Vorfall „ihr Vertrauen erschüttert“. Schließlich sei Einkaufen mit Kindern schon herausfordernd genug, da müsse nicht noch Beklemmung und „Panik“ zukommen. Die 35-Jährige beschwerte sich dem Bericht zufolge beim Kundendienst der Filiale.

Die Lokalmeldung vom August haben inzwischen auch weitere Boulevardportale wie The Sun (USA) oder der Daily Mirror (Großbritannien) aufgegriffen. Letzterer zitierte einen Aldi*-Pressesprecher im Nachgang der Geschichte mit den Worten: „Unsere Mitarbeitenden werden darin trainiert, ihre Arbeitsgeschwindigkeit an die Kunden anzupassen.“ Der Discounter habe mit der Frau gesprochen und sich für den Vorfall entschuldigt. „Wir hoffen, sie auch in Zukunft wiederzusehen.“ (frs) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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