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Aldi-Kundin teilt miesen, aber wirkungsvollen Kassen-Trick – nicht alle sind begeistert

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Von: Sarah Neumeyer

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Wem es an der Kasse von Aldi zu schnell geht, dem kann einen Trick helfen. (Symbolbild)
Wem es an der Kasse von Aldi zu schnell geht, dem kann einen Trick helfen. (Symbolbild) © Frank Hoermann/Imago

Einer Kundin ist das Tempo an der Kasse von Aldi zu schnell. Sie entwickelt einen miesen, aber wirkungsvollen Trick, der Abhilfe schaffen soll.

Kassel – An den Kassen von Discountern muss es schnell gehen. Kassiererinnen und Kassierer von Aldi sind berüchtigt für ein besonders hohes Tempo und bringen Kunden beim Einräumen ihrer Einkäufe gerne mal ins Schwitzen.

Neben dem schnellen Tempo gibt es dafür noch einen weiteren Grund: Hinter den Kassen von Aldi und Lidl gibt es keine Ablagefläche. Kunden müssen ihre Einkäufe also schnell in ihren Einkaufskorb oder einfach zurück in den Einkaufswagen legen. Eine Kundin berichtet sogar davon, dass sie so davon so überfordert war, dass sie an einer Aldi-Kasse „in Tränen ausgebrochen ist“.

Hohes Tempo an der Aldi-Kasse: Kundin verrät einen Trick

Auch andere Kunden sind von dem Tempo an der Kasse überfordert oder genervt. Eine Aldi-Kundin hat sich daher offenbar einen Trick einfallen lassen, um den Prozess an der Kasse zu entschleunigen. Der Trick kursiert bei Facebook und sorgt nicht bei allen für Begeisterung.

Statt ihren Einkauf möglichst platzsparend auf das Band zu legen, macht die Aldi-Kundin genau das Gegenteil. Sie lässt zwischen den Produkten immer rund 30 Zentimeter Platz.

Der Trick stammt laut der australischen Seite news.com.au von einer Frau, die diesen im Anschluss auf Facebook postete. „In your face Aldi“, heißt es unter dem Post. Dazu die Erklärung: „Damit wir Zeit zum Einpacken haben.“ Ob die Person hinter der Seite „Wollongong Mums“ (Wollongong ist eine Stadt in Australien) tatsächlich hinter dem Trick steckt, ist nicht bestätigt.

Aldi-Kundin: Mieser, aber wirkungsvoller Kassen-Trick

Einige sind von der Idee begeistert. „Tolle Idee. Das werde ich das nächste Mal ausprobieren, wenn ich keine Lust habe, es mit den schnellen Ninja-Kassiererinnen von ALDI aufzunehmen, lol“, schreibt ein Kunde laut 7news.com.au. Andere finden den Trick hingegen „egoistisch“ und „nervig“. Denn für andere Kundinnen und Kunden bedeutet er auch, länger anstehen und warten zu müssen, bis Platz auf dem Band ist.

Eine ehemalige Aldi-Mitarbeiterin hat laut dem Bericht jedoch eine Taktik entwickelt, wie sie diesen Trick umgehen kann. „Als ich bei Aldi gearbeitet habe und die Leute das gemacht haben, habe ich den ersten Artikel mit meinem Arm vom Sensor zurückgehalten, bis sich alles gestapelt hatte“, berichtet sie. Eine Garantie, dass man mehr Zeit zum Einräumen der Einkäufe hat, gibt es also nicht. (sne)

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