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Aldi, Lidl, Rewe & Co. - Diese Corona-Regeln ändern sich im Oktober

Vielerorts steigen die Corona-Fallzahlen wieder. Gelten deshalb nun strengere Corona-Regeln in Supermärkten wie Aldi, Lidl, Rewe, Edeka & Co.? Ein Überblick.

Frankfurt – Nähert sich uns gerade die Corona*-Herbstwelle? Nach Einschätzung von Virologe Christian Drosten ist genau davon auszugehen. Denn an einigen Orten in Deutschland steigen die Fallzahlen erneut an. „Ich denke, da deutet sich jetzt die Herbst- und Winterwelle an*, die wir im Oktober wohl wieder sehen werden“, sagte Drosten dem NDR.

Während derartige Befürchtungen in der Vergangenheit noch direkt zu schärferen Corona-Regeln führten, sieht es nun anders aus. Je mehr Menschen die Corona-Impfung* erhalten haben, desto weniger aussagekräftig ist ein steigender Wert der 7-Tage-Inzidenz. Ob es im Oktober neue Regeln für Supermärkte geben wird, hängt deshalb von zwei neuen Kriterien ab: der Hospitalisierungsrate und der Anzahl der belegten Intensivbetten.

Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Werden die Corona-Regeln im Oktober verschärft?

Zudem sind aufgrund der gemäßigteren Pandemie*-Lage wieder die Bundesländer für Corona-Regeln verantwortlich. Ab welchem Wert die Regeln verschärft werden, unterscheidet sich also je nach Standort.

Mindestabstand? Mundschutz? Welche Regeln im Oktober beim Einkaufen gelten, hängt von zwei bestimmten Kriterien ab. (Symbolfoto)

In Hessen wurde für die Eskalationsstufe 1 eine Hospitalisierungsinzidenz von mehr als 8, für die Eskalationsstufe 2 von mehr als 15 festgelegt. Aktuell liegt sie bei 2,16 (Stand: 14.10.2021). Auch bei einer Belegung von mehr als 200 Intensivbetten tritt Eskalationsstufe 1 in Kraft, erst ab mehr als 400 belegten Betten Stufe 2.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat bereits eine Verschärfung der Corona-Regeln angekündigt. Sie könnte zur Folge haben, dass Ungeimpfte bald nicht mehr in gängigen Supermarktketten wie Aldi, Lidl oder Rewe einkaufen können.*

Corona-Regeln im Supermarkt - Das gilt seit Oktober

Bei Inzidenz-Werten von mehr als 100 galten für Supermärkte zeitweise strenge Auflagen. So mussten Kundinnen und Kunden eine FFP2-Maske tragen oder einen Einkaufswagen beziehungsweise Korb nutzen. Damit kontrollierten die Marktbetreibenden die Zahl der Kundinnen und Kunden. Denn auch diese war begrenzt, auf zeitweise eine Person pro 20 Quadratmeter. 

Derzeit gilt keine dieser Regelungen mehr. In Hessen und Bayern gibt es beispielsweise zwar noch eine Maskenpflicht für Supermarkt-Kundinnen und Kunden. Allerdings reicht derzeit eine medizinische OP-Maske aus. Einige Bundesländer haben sich für Gebäude wie Sportstätten oder Kultureinrichtungen für die 3-G- oder sogar 2-G-Regel entschieden. Je nachdem dürfen so nur Geimpfte, Genesene oder Getestete eintreten. Discounter und Supermärkte wie Lidl, Aldi, Edeka und Rewe können die 2- oder 3-G-Regel jedoch nicht anwenden. (tk) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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