Neues Gesetz

Aldi, Lidl, Edeka und Co.: Welchen Service Supermärkte bald anbieten müssen

Lidl, Aldi, Rewe, Edeka und Co.: Discounter müssen ab 2022 einen neuen Service für Verbraucher anbieten.
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Lidl, Aldi, Rewe, Edeka und Co.: Discounter müssen ab 2022 einen neuen Service für Verbraucher anbieten.

Kunden können bei Discountern wie Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Co. bald einen neuen Service in Anspruch nehmen. Das wurde von Bundestag und Bundesrat beschlossen. 

Kassel – Discounter und Händler wie Aldi, Lidl, Rewe und Edeka müssen bald einen neuen Service anbieten. Verbraucher sollen alte Elektro-Geräte wie elektrische Zahnbürsten und Handys künftig auch in Supermärkten abgeben können. Eine entsprechende Gesetzesänderung hat der Bundesrat am Freitag (07.05.2021) beschlossen, nachdem der Bundestag das Gesetz bereits auf den Weg gebracht hatte. Die neuen Regeln treten am 1. Januar 2022 in Kraft.

Mit dem neuen Gesetz will man das Netz an Rückgabestellen für Elektro-Geräte ausweiten, um die Sammelquote von Elektro-Schrott und wiederverwendbaren Geräten zu erhöhen. Dazu beziehen die Gesetzesgeber nun auch Discounter und Händler wie Lidl, Aldi, Rewe und Edeka mit ein. Verbraucher können künftig Altgeräte in Filialien zurückbringen, die mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche aufweisen und mehrmals im Jahr Elektrogeräte anbieten.

Supermärkte und Discounter wie Aldi, Edeka, Rewe, Lidl und Co. müssen kleine Eletro-Geräte annehmen

Geschäfte müssen kleine Geräte wie den ausgedienten Taschenrechner oder eine Powerbank auch annehmen, wenn die Produkte woanders gekauft wurden. Größere Geräte wie Fernseher können Verbraucher nur abgeben, wenn sie ein neues Gerät kaufen. Auch Online-Händler müssen den Elektro-Schrott kostenlos zurücknehmen und recyceln.

Video: So entsorgt man Elektro-Schrott richtig

Für Aldi, Rewe, Edeka, Lidl und Co.: Unternehmen plant Einkaufswagen der Zukunft

Grundlage für das neue Gesetz ist die europäische WWE-Richtlinie für Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall. Sie schreibt ab dem Jahr 2019 eine Sammelquote von mindestens 65 Prozent vor. Deutschland liegt noch weit unter der vorgegebenen europäischen Zielmarke, heißt es in der Gesetzesbegründung. Daher bestehe nun weiterer Handlungsbedarf, auf den sich Discounter und Händler wie Rewe, Lidl, Aldi, Edeka und Co. nun einstellen müssen.

Außerdem bahnt sich in der Einkaufswelt eine Revolution an. Disocunter wie Lidl, Tegut und Edeka testen neue Konzepte, die das Einkaufen für immer verändern könnten. Und: Das Unternehmen Wanzl entwirft den Einkaufswagen der Zukunft für Händler wie Aldi, Lidl, Rewe und Edeka. Für das visionäre Konzept nutzen die Planer einen psychologischen Trick. (Jan Wendt)

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