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Aldi, Lidl, Rewe und Co.: Diese Lebensmittel sollten Sie im Winter besser nicht kaufen

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Von: Helena Gries

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Der Verzehr von Obst und Gemüse gilt besonders im Winter als wichtig. Auf bestimmte Lebensmittel sollten Verbraucher jedoch verzichten.

Kassel – Der Winter gilt als die Jahreszeit, in der wir besonders viele Vitamine zu uns nehmen sollten. Viele Verbraucher greifen daher bei Aldi, Rewe und Co. am liebsten zu Obst und Gemüse, Nüssen oder Tee. Neben saisonalen Produkten finden wir schließlich ganzjährig sämtliches Obst und Gemüse im Supermarktregal.

Allerdings ist es ratsam, auf bestimmte Lebensmittel während der kalten Jahreszeit zu verzichten und bewusst saisonales Obst und Gemüse zu kaufen. Der Kauf und Verzehr saisonaler und regionaler Lebensmittel bei Edeka, Lidl und Co. ist nämlich nicht nur gut für die Gesundheit, wir können damit auch die Umwelt und faire Arbeitsbedingungen unterstützen.

Deutsche Ein Verkäufer greift an einem Obst- und Gemüsestand in eine Kiste mit Aprikosen.
Verbraucher sollten im Winter auf den Kauf von bestimmten Sorten Obst und Gemüse verzichten. (Symbolbild) © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Lebensmittel bei Aldi, Lidl, Rewe und Co.: Auf bestimmtes Obst und Gemüse im Winter verzichten

Lebensmittel wie Erdbeeren, Äpfel, Zucchini und Tomaten, die auch im Winter in den Regalen von Aldi, Lidl, Rewe und Co. zu finden sind, haben oftmals einen langen Transportweg hinter sich oder sind unter hohem Energieaufwand gereift. Erdbeeren sind laut Greenpeace zudem stark mit Pestiziden belastet. Verbraucher sollten die süßen Früchte daher nur kaufen, wenn sie in Deutschland reif sind, empfiehlt Manfred Krautter, Chemie-Experte von Greenpeace.

Auf dieses Obst und Gemüse im Winter besser verzichten
ObstErdbeeren, Trauben, Zitrusfrüchte, Äpfel
GemüseTomaten, Zucchini, Gurken, bestimmte Salatsorten
Quelle: verbraucherzentrale.de

Auch in Orangen, Mandarinen oder Zitronen werden regelmäßig Rückstände von Pestiziden und Konservierungsmitteln entdeckt, obwohl diese bei Aldi, Edeka, Lidl und Co. als „unbehandelt“ gekennzeichnet im Regal zu finden sind. Denn die Kennzeichnung bedeutet lediglich, dass diese nach der Ernte nicht mit Schalenbehandlungsmitteln behandelt wurden, informiert die Verbraucherzentrale. Grüne Salate wie Kopfsalat oder Eisbergsalat kommen im Winter aus dem beheizten Gewächshaus meist „unreif“ in die Supermarktregale. Sie haben daher weniger Geschmack und enthalten auch weniger gesunde Nährstoffe.

Laut Verbraucherzentrale schädigen Produkte aus dem Gewächshaus die Umwelt bis zu 30-mal mehr mit schädlichem Kohlendioxid als Freilandgemüse. Mithilfe eines Saisonkalenders können Verbraucher einen Überblick bekommen, welches Obst und Gemüse aktuell regional angebaut oder aus Lagerbeständen verkauft wird.

Aldi, Lidl, Rewe und Co.: Beim Kauf von Nüssen und Tee im Winter aufpassen

Bei Nüssen sollten Verbraucher in der kalten Jahreszeit ebenfalls auf die Herkunft achten. Erdnüsse, Cashewkerne und Mandeln kommen meist aus aller Welt und haben lange Transportwege. Alternativen sind Walnüsse und Haselnüsse, die im Herbst und Winter in Deutschland reifen.

Bei Tee ist es ratsam, Produkte aus fairem Anbau zu wählen. Herkömmliche Schwarz- und Grüntees kommen meistens aus China, Indien, Sri Lanka und Kenia, wo die Produkte unter miserablen Arbeitsbedingungen hergestellt werden, wie aus einem Bericht des Deutschlandfunks hervorgeht. (hg)

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