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Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Preise steigen bis zu 70 Prozent

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Von: Vivian Werg

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Die Preise in den Supermärkten wie Aldi, Lidl, Rewe & Co. steigen auf neue Höchststände. Auf diese Produkte müssen Verbraucherinnen und Verbraucher besonders achten.

Kassel – Die anhaltende Energie-Krise und die stetig weiter steigenden Lebensmittelpreise bereiten den Menschen in Deutschland weiterhin große Sorgen. Neben Versorgungsengpässen dreht sich auch die Preisspirale weiter in die Höhe. Im Oktober stiegen sie auf einen neuen Höchststand.

Besonders bitter: Ein Ende der Preissteigerung ist, wie es scheint, noch lange nicht in Sicht. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag (11. November) mitteilte, habe die Teuerung im vergangenen Monat 10,4 Prozent zum Vorjahresmonat betragen.

Die hohen Preise für Energie und Lebensmittel haben die Inflationsrate im Oktober auf einen neuen Höchststand katapultiert. Neben Energieprodukte sind besonders Nahrungsmittel betroffen.
Die Preise in den Supermärkten wie Aldi, Lidl, Rewe & Co. steigen auf neue Höchststände. © Aaron Chown/dpa

Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Diese Nahrungsmittel sind besonders betroffen

Die hohen Preise für Energie und Lebensmittel haben laut Nachrichtenagentur AFP die Inflationsrate im Oktober auf einen neuen Höchststand katapultiert. Neben Energieprodukten, sind laut dem Statistischen Bundesamt auch besonders Nahrungsmittel betroffen.

Ohne sie hätte die Inflation nur bei fünf Prozent gelegen. Die Statistiker in Wiesbaden beobachteten in allen Nahrungsmittelgruppen Preiserhöhungen. Diese seien mittlerweile für die Privathaushalte besonders spürbar. Folgende Nahrungsmittelgruppen sind um einiges teurer geworden:

Insgesamt wurden Nahrungsmittel um 20,3 Prozent teurer. Bei manchen Lebensmitteln stiegen die Preise sogar um bis zu 70 Prozent. Vor allem beim Kauf von Paniermehl müssen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig besonders tief in die Tasche greifen: Kostete Paniermehl Ende Oktober noch im Schnitt 99 Cent bei Aldi, Lidl und Rewe, stiegen die Preise nun erstmals über 1,65 Euro. Auch No-Name-Produkte durchbrachen bei den Discountern erstmals die Zwei-Euro-Marke.
(Vivian Werg)

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