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Aldi-Kindertrage im Rückruf: Dieses Modell kann für Kinder sehr gefährlich sein

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Von: Nail Akkoyun

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Ein Kinder-Produkt, welches bei Aldi Süd verkauft wurde, befindet sich derzeit im Rückruf.
Ein Kinder-Produkt, welches bei Aldi Süd verkauft wurde, befindet sich derzeit im Rückruf. © Michael Gstettenbauer/Imago

Eine Trage, die seit Mai bei Aldi Süd verkauft wurde, könnte für Kinder äußerst gefährlich sein. Der Hersteller gibt jetzt einen Rückruf des Produkts bekannt.

Kassel – Das Unternehmen S.A. Sport-Import GmbH informiert derzeit über einen Rückruf. Das betroffene Produkt für Eltern und Kinder wurde ab dem 03.05.2021 bei Aldi Süd verkauft.

Bei dem aktuellen Rückruf handelt sich um den folgenden Artikel:

Produkt:Trekking-Kindertrage
Marke:Adventuridge
Verkauft bei:Aldi Süd

Rückruf von Produkt: Kindertrage kann bei Aldi Süd retourniert werden

Das Verbraucherportal produktwarnung.eu berichtet, dass eine Kunststoffscheibe an der Tragekonstruktion brechen und die Befestigung der Schultergurte lösen kann. Ein sicherer Gebrauch des Produkts wäre somit nicht mehr gewährleistet und würde Kinder enorm gefährden.

Kundinnen und Kunden werden daher gebeten, die von dem Rückruf betroffene Trekking-Kindertrage nicht weiterzuverwenden. Weiter heißt es, dass der Artikel in sämtlichen Filialen von Aldi Süd zurückgegeben werden kann, der Kaufpreis werde erstattet. Ob dazu jedoch ein Kassenbon nötig ist, ist nicht bekannt.

Im Rückruf: Das Kinder-Produkt „Trekking-Kindertrage“ des Unternehmens S.A. Sport-Import GmbH.
Im Rückruf: Das Kinder-Produkt „Trekking-Kindertrage“ des Unternehmens S.A. Sport-Import GmbH. © Aldi Süd

Aldi-Rückruf: Verbraucherportal lobt Hersteller des Kinderprodukts

Im Falle von weiteren Fragen können sich Verbraucherinnen und Verbraucher an den Kundenservice des Unternehmens wenden. Entsprechende Rückfragen können an die E-Mail-Adresse office@sport-import.com geschickt werden.

Das Verbraucherportal produktwarnung.de vergibt für die Kommunikation von der S.A. Sport-Import GmbH einen „grünen Daumen“: Die Firma habe die Kundinnen und Kunden „umfangreich und vorbehaltlos auf verschiedenen Informationsebenen“ über den Rückruf des Kinder-Produkts informiert. Es sei gewährleistet, „dass möglichst viele Endverbraucher diese Informationen auch erhalten.“

Vor einigen Monaten gab es bei Aldi Süd zudem einen Wurst-Rückruf. In dem Produkt wurden Salmonellen entdeckt. Darüber hinaus informierte Aldi neben Edeka und Netto von einem Tiefkühl-Rückruf. (Nail Akkoyun)

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