Gefährliches Gift entdeckt

Rückruf bei Aldi: Gift in Obst gefunden - Krebsgefahr!

Aldi ruft Obst aus seinem Sortiment zurück. Mögliche Krebs-Gefahr ist der Grund.

  • Aktueller Rückruf*: Vorsicht bei diesem getrocknete Obst!
  • Ein Lebensmittel bei Aldi kann eine Krebs-Erkrankung fördern.
  • Verkauft wurde das Produkt in drei Bundesländern.

Kassel - Gerade zu den Feiertagen an Weihnachten 2020, kaufen viele Verbraucher wahrscheinlich wieder häufiger ausgefallenere Lebensmittel. Auch Feigen stehen bei vielen auf der Einkaufsliste zu den Festtagen.

Doch Vorsicht: Nicht alle Feigen sind genießbar. Aktuell sind Feigen die bei Aldi* in den Regalen standen von einem Rückruf* betroffen. Das Obst kann eine Krebs-Erkrankung fördern. Aus den Aldi-Süd*-Regalen wurde das Obst bereits entfernt.

Rückruf bei Aldi: In diesen Filialen war das Lebensmittel mit Krebs-Gefahr zu kaufen

Der Krebs-Rückruf wurde auf dem Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, lebensmittelwarnung.de, veröffentlicht. Ursprünglich stammt das getrocknete Obst von der Frischebox GmbH.

Verkauft wurde das vom Rückruf betroffene Obst* bei dem Discounter Aldi. Das Lebensmittel wurde laut dem Rückruf, in Filialen von Aldi-Süd in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verkauft.

Aldi mit Rückruf: Deshalb soll das Obst eine Krebs-Gefahr darstellen

Von dem Rückruf bei Aldi-Süd ist das Produkt „NATUR Lieblinge –Getrocknete Feigen, 200 g“ betroffen. Laut der Veröffentlichung wurde in dem Obst ein zu hoher Wert an Ochratoxin-A (OTA) festgestellt.

Das Toxin wird durch Lager- beziehungsweise Schimmelpilz gebildet. In der Gestis-Stoffdatenbank des Institutes für Arbeitsschutz der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung wird der Stoff als vermutlich Krebs-erregend und lebensgefährlich deklariert.

Rückruf bei Aldi: Dieses Obst ist betroffen

Das betroffene Obst kann in jeder Aldi-Süd-Filiale auch ohne Kassenbeleg zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird in jedem Fall erstattet, so Aldi. Hier nochmals alle Eckdaten von betroffenen Produkten:

  • Verkauf: Aldi-Süd
  • Pordukt-Name: NATUR Lieblinge –Getrocknete Feigen
  • Betroffene Los-Nummer(n): L4302/350058631- 11-580
  • Betroffenes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 20.06.2021
  • Verkauft in den Bundesländern: Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
  • Gewicht: 200 Gramm
  • Grund für den Rückruf: Lebensmittel könnte eine Krebs-Erkrankung fördern

Rückruf in Deutschland: So kommt es dazu

Wenn ein Lebensmittel zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann, kommt es in Deutschland zu einem Rückruf. Das betroffene Produkt wird meist von dem Hersteller selbst zurückgerufen.

Hierzu ist er nach dem Produktsicherheitsgesetz verpflichtet, wenn ihm eine Gefahr auffällt. Auf dem Online-Portal lebensmittelwarnung.de veröffentlichen die Länder und der Bund Rückrufe. Wenn der Hersteller nicht zurückruft, werden die Verbraucher von der Behörde informiert. 

Rückruf bei Lebensmitteln: Die Rücknahme ist nicht immer verpflichtend

Die Rücknahme von Produkten aus dem Lebensmittelbereich ist nur verpflichtend, wenn diese nicht zum Verzehr geeignet sind oder eine Schädigung der Gesundheit durch sie entstehen kann. Bei reinen Qualitätsmängeln ist es also reiner Kundenservice, wenn das Produkt zurückgegeben werden kann.

Kurz vor Weihnachten 2020: Rückruf bei Aldi gestartet - betroffen sind getrocknete Feigen. Es besteht Krebs-Gefahr. (Symbolbild)

Zu Rücknahmen kommt es häufig auch, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt. Wenn ein Unternehmen vor dem Verkaufsstart eines Produktes Mängel feststellt, können sie das betroffene Produkt aus dem Handel zurückziehen. (Lucas Maier) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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