Neue Richtlinien

Versand bei Amazon: Das ändert sich für alle Kunden

Amazon führt im April eine Neuerung ein. Diese betrifft vor allem Nutzer des Marketplace. (Symbolbild)
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Amazon führt im April eine Neuerung ein. Diese betrifft vor allem Nutzer des Marketplace. (Symbolbild)

Amazon führt eine neue Änderung ein, die Kunden und auch Händler betrifft. Bei Verletzung der Richtlinien drohen Konsequenzen.

Kassel - Beim Online-Versandriesen Amazon gibt es eine Neuerung. Wer bei Amazon bestellt, genießt in der Regel den Service, dass von vornherein klar ist, wann das Paket kommt und wer die Ware liefert. Wird der bestellte Artikel vom hauseigenen Lieferanten gebracht? Oder von einem anderen Lieferunternehmen, wie Hermes oder DHL?

Neben der riesigen Auswahl zeichnet sich Amazon auch durch die Marketplace-Funktion aus. Hier können Privatpersonen sowohl neue als auch gebrauchte Artikel verkaufen. Allerdings gelten seit dem 19. April 2021 neue Regeln für den privaten Verkauf. Künftig müssen Händler Angaben zur Sendungsverfolgungsnummer, dem Versandunternehmen und der Versandart machen - dies berichtet derwesten.de. Damit können die Pakete jederzeit zurückverfolgt werden.

Amazon
Gründung1994
SitzSeattle, Washington (USA)
CEOJeff Bezos

Neuerung bei Amazon: Konsequenzen bei Missachtung der Richtlinien

Dadurch will der Versandhändler Amazon den Schutz von Verkäufer und Käufer gewährleisten. So kann sich der Käufer absichern und weiß, dass seine Ware auf dem Weg ist. Gleiches gilt aber auch für den Verkäufer.

Sollte sich eine Partei nicht an die neue Änderung halten, könnte das Konsequenzen mit sich bringen. Das teilt sendcloud.de mit. Wird demnach keine Sendungsverfolgungsnummer von Verkäufer bereitgestellt, kann diesem das Verkaufsrecht für den Marketplace entzogen werden. Damit kann er keine Artikel mehr zum Kauf anbieten.

Video: Nach skurriler Kritik - Online-Händler Amazon ändert App-Logo

Änderung bei Amazon: Private Händler müssen Angaben zum Versand machen

Durch die Änderung bei Amazon müssen sich Käufer künftig nicht mehr so häufig nach dem Sendungsstatus ihrer bestellten Ware erkundigen, sondern können bequem die Sendungsverfolgung nutzen. Zudem kommt es zu weniger Bestellmängeln. Auch können verlorene Bestellungen ermittelt werden und wer die Verantwortung dafür trägt. Damit sinken die Kosten für verlorene Lieferungen.

Während der Corona-Pandemie gilt vielerorts eine Maskenpflicht. Deshalb stand der Online-Konzern allerdings in der Kritik. Bei Amazon dürfen keine FFP2-Masken am Arbeitsplatz getragen werden. (kas)

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