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Wie gesund sind meine Lebensmittel wirklich? Neue App klärt auf

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Von: Alina Schröder

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Mal kurz auf dem Smartphone checken, was in den Lebensmitteln drin steckt: Eine App soll das möglich machen. (Symbolbild)
Mal kurz auf dem Smartphone checken, was in den Lebensmitteln drin steckt: Eine App soll das möglich machen. (Symbolbild) © Maskot/Imago

Eine App klärt darüber auf, was in unseren Lebensmitteln wirklich drinsteckt. Die Datenbank beinhaltet hilfreiche Informationen zu Inhalts- und Zusatzstoffen.

Kassel – Zahlreiche Lebensmittel landen Woche für Woche in den Einkaufswagen der Menschen. Besonders frisch und nahrhaft soll es am besten sein. Doch woher wissen wir, was wirklich in unseren Nahrungsmitteln steckt? Mithilfe einer App soll das jetzt klarer werden.

Die Datenbank „Open Food Facts“ funktioniert wie die freie Enzyklopädie Wikipedia. Allerdings wird hier der Fokus ausschließlich auf einen bestimmten Bereich gelegt: Lebensmittel. „Open Food Facts“ gibt es sowohl als App als auch als Web-Version. Es klärt auf einen Blick über Inhaltsstoffe von Produkten auf.

Allergene, Zusatzstoffe & Co.: App „Open Food Facts“ informiert über Lebensmittel

Bei „Open Food Facts“ handelt es sich um ein gemeinnütziges Projekt, das von Freiwilligen aufgebaut und von einer gemeinnützigen Organisation verwaltet wird. Die Informationen zu den Lebensmitteln stammen von Nutzerinnen und Nutzern. Diese können nach einer Anmeldung Fotos zu Produkten hochladen und sie mit Daten ergänzen. Mehr als zwei Millionen Produkte sind laut einer Information in der App bereits erfasst worden.

Abrufen lassen sich diese wiederum, indem man den Barcode eines Produktes innerhalb der App scannt oder den entsprechenden Artikel über die Website sucht. Schließlich lassen sich dann Lebensmittel-Zusatzstoffe, die Nährwertqualität (der sogenannte Nutri-Score) enthaltener Alkohol sowie Allergene einsehen. Zu letzterem können auch Warnungen aktiviert werden.

Was steckt in meinen Lebensmitteln? App „Open Food Facts“ klärt auf

Auch Eigenschaften wie bio, vegetarisch, vegan, glutenfrei, halal oder koscher lassen sich zu entsprechenden Produkten in „Open Food Facts“ einsehen. Zudem können Informationen zur Umweltfreundlichkeit abgerufen werden, beispielsweise über den CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln sowie über deren Verpackung und Verwertung.

In der Datenbank lassen sich letztlich verschiedene Nahrungsmittel miteinander vergleichen. Um für den anstehenden Einkauf bestens vorbereitet zu sein, können zum Beispiel auch Listen erstellt werden. Wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung informiert, können gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel schließlich Krankheiten vorbeugen und sogar das Leben verlängern. (as)

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