Verschärfung der Maßnahmen

Corona-Regeln im Baumarkt: Das müssen Kunden von Obi, Bauhaus und Hornbach und Co. jetzt wissen

Neue Corona-Regeln bei Obi, Toom, Bauhaus und Co.: Aufgrund steigender Inzidenzwerte sind künftig wieder Zulassungsbeschränkungen nötig.
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Neue Corona-Regeln bei Obi, Toom, Bauhaus und Co.: Aufgrund steigender Inzidenzwerte sind künftig wieder Zulassungsbeschränkungen nötig.

In Baumärkten wie Obi, Bauhaus und Toom greifen je nach Region schon strengere Corona-Regeln. Kunden müssen zum Beispiel mit längeren Warteschlangen rechnen.

Kassel – Deutschlandweit steigen die Corona-Zahlen, das Robert Koch-Institut meldet am Sonntag (29.08.2021) einen bundesweiten Inzidenzwert von 74,1. Dementsprechend greifen in vielen Regionen des Landes mehr und mehr verschärfte Regeln, die das Pandemie-Geschehen eindämmen sollen. Davon sind auch Baumärkte betroffen.

Doch welche Auswirkungen hat die Entwicklung für Kunden von Obi, Hagebau, Toom, Hornbach, Bauhaus und Co.? Wir bieten einen Überblick.

Obi, Toom, Bauhaus und Co.: Einlassbeschränkungen aufgrund steigender Corona-Inzidenzen

Baumärkte wie Obi, Toom, Bauhaus und Co. müssen zunächst durch geeignete Maßnahmen gewährleisten, dass stets ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten werden kann. Wird der Schwellenwert von 50 überschritten, müssen vielerorts jedoch weitere Maßnahmen ergriffen werden – das hängt allerdings von der jeweiligen Filialgröße ab.

  • Auf einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmetern müssen jedem Kunden zehn Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.
  • In größeren Läden gilt: Für den 800 Quadratmeter übersteigenden Teil der Verkaufsfläche muss je Kunde 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Ein Beispiel dazu: Ist ein Geschäft 600 Quadratmeter groß, dürfen sich darin höchstens 60 Kunden gleichzeitig aufhalten. Verfügt das Geschäft über eine Fläche von 1000 Quadratmetern, dürfen maximal 90 Kunden eingelassen werden – 80 für die ersten 800 Quadratmeter, 10 für die darüber hinaus gehenden 200 Quadratmeter. Die Corona-Regel gilt für sämtliche Betriebe des Groß- und Einzelhandels sowie für Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr.

Corona-Maßnahmen bei Obi, Toom, Bauhaus und Co.: Bundesländer mit verschiedenen Regelungen

In Deutschland beträgt die durchschnittliche Größe eines Baumarktes rund 7500 Quadratmeter. Demnach dürften etwa 415 Kunden gleichzeitig bei Toom, Obi, Bauhaus oder anderen Baumärkten einkaufen. In Regionen, die von steigenden Corona-Inzidenzzahlen betroffen sind, müssten Kunden dementsprechend mit großem Andrang und längeren Wartezeiten rechnen – besonders am Wochenende.

Entscheidend ist dabei aber auch, in welchem Bundesland der jeweilige Baumarkt liegt. Während in Niedersachsen Zulassungsbeschränkungen schon ab einem Inzidenzwert von 35 gelten, greifen entsprechenden Regeln in Hessen erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100.

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Die 3G-Regel greift aktuell nicht in den Baumärkten: Ein tagesaktueller Negativtest für Ungeimpfte ist demnach zwar nicht nötig, allerdings wird ein solcher für alle Geschäfte empfohlen, „die nicht zu Geschäften der Grundversorgung zählen“, heißt es etwa in einer Mitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. (Nail Akkoyun)

Auch im Supermarkt könnten neue Corona-Regeln auf Kunden zukommen. Zudem gelten nach den Sommerferien in vielen Schulen, wie etwa in Niedersachsen, neue Corona-Regeln.

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