1. Startseite
  2. Verbraucher

Auf einen Blackout vorbereiten: Welche Vorräte das Bundesamt empfiehlt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Niklas Kirk

Kommentare

Wegen der Energiekrise wächst die Angst vor einem möglichen Blackout. Vorbereitungs- und Verhaltenstipps liefert das zuständige Bundesamt.

Bonn – Angesichts der anhaltenden Energiekrise – unter anderem begünstigt durch den Ukraine-Krieg – wächst in der Bevölkerung die Sorge vor längerfristigen Stromausfällen. Für den Fall, dass die Stromversorgung über einen längeren Zeitraum nicht mehr gewährleistet wird, hat das zuständige Bundesamt auf seiner Website Vorbereitungs- und Verhaltensregeln für Verbraucher veröffentlicht.

Als wesentliche Vorbereitung gilt laut Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) die ausreichende Verfügbarkeit von Lebensmitteln.

Liste für den Blackout: Ausreichend Nahrung für einen längeren Zeitraum vorhalten

So empfiehlt das BBK, einen Notfallvorrat haltbarer Lebensmittel vorzuhalten, der im Notfall für bis zu 10 Tage anhält. Zu den wichtigsten haltbaren Lebensmitteln zählen dabei:

Um die Mahlzeiten zubereiten zu können, sollten betroffene Hilfsmittel wie ein Campingkocher vorhanden sein. Diejenigen, die über einen Kohl- oder Gasgrill samt Garten und Balkon verfügen, sind ebenso im Vorteil bei der Nahrungszubereitung. 

Bei Stromausfällen: Diese Alltagsgegenstände sollten im Haushalt vorhanden sein

Eine weitere denkbare Herausforderung ist das Ausharren in Dunkelheit, wenn das Licht über einen längeren Zeitraum ausfällt. Für diesen Fall empfiehlt das BKK bestimmt Alltagsgegenstände zur Verfügung dazu haben. Dazu zählen:

Gerade beim Umgang mit Feuer ist Vorsicht geboten. Offenen Flammen sollten beispielsweise niemals unbeobachtet sein. Um die Brandgefahr zu reduzieren empfiehlt es sich zudem, feuerfeste Gefäße zu verwenden und Kerzen in Windlichtern zu platzieren.

Ein Mann läuft während eines Stromausfalls mit einer Taschenlampe durch ein Treppenhaus.
Sollte einmal der Strom ausfallen, ist es ratsam einige Vorräte im Haus zu haben. (Symbolbild) © Marwan Naamani/dpa

Trotz Blackout oder Stromausfall: So können die technischen Geräte möglichst lange betrieben werden

Für die meisten ist die Nutzung bestimmter technischer Geräte in ihrem Alltag unverzichtbar. Wenn aus der Steckdose kein Strom mehr kommt, um Geräte zu betreiben oder Akkus zu laden, können folgende Tipps helfen, die Geräte trotzdem möglichst lange nutzen zu können. So wird wie folgt empfohlen:

Das Thema Energieversorgung und die damit einhergehenden Kosten bleiben für Bevölkerung eine große Belastungsprobe. Um dem zu entgegnen hat die Bundesregierung in diesem Jahr bereits zwei Entlastungspakete verabschiedet. (nki)

Auch interessant

Kommentare