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Brokkoli-Reste nicht wegwerfen: Strunk einfach in der Küche weiterverwenden

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Von: Malin Annika Miechowski

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Brokkoli ist in Rezepten vielseitig einsetzbar. Das gilt auch für den Strunk.

Deutschland – Als Suppe, in Aufläufen oder einfach als Beilage eignet sich Brokkoli hervorragend. Auch wenn das Gemüse vor allem bei Kindern nicht gerade beliebt ist. Wirklich unbeliebt ist dabei der Strunk des grünen „Bäumchens“. Doch dieser sollte besser nicht in die Tonne wandern, weiß RUHR24*.

GemüseBrokkoli
Wissenschaftlicher NameBrassica oleracea var. italica
Kalorien pro 100 Gramm34 kcal
Fettgehalt pro 100 Gramm0,2 Gramm

Brokkoli kochen: Strunk enthält wichtige Nährstoffe für den Körper

Bei der Zubereitung von Brokkoli landet der Stiel oftmals fälschlicherweise im Bio-Müll.* Dabei stecken genau dort viele Nährstoffe. Denn wie auch der Blumenkohl zählt das grüne Gemüse, das an einen kleinen Baum erinnert, zu den sogenannten Gemüsekohls. Zudem kann man die Sorte aktuell regional kaufen. Denn Brokkoli hat im Februar Saison, wie 24garten.de* berichtet, und kann aktuell auch selbst geerntet werden.

Neben den Vitaminen A, C und E enthält der kräftige Strunk beispielsweise Beta-Carotin, das auch in Karotten enthalten ist. Zu den gesunden Inhaltsstoffen gehören ebenfalls Kalium, Phosphor und Kalzium. Der Gehalt an Eisen ist sogar höher als in den Rosen des Gemüses.

Für Schwangere, die während der Zeit auf Lebensmittel, wie Fisch und Lakritze verzichten sollten, eignet sich Brokkoli inklusive des Stiels nach Angaben des Portals Smarticular hervorragend. Das liegt daran, dass der Brokkoli eine gute Ergänzung für den Vitaminhaushalt mit B9 (Folsäure) ist. Bei schlechter Haut unterstützt das Gemüse und besonders der Strunk die Regeneration dank Vitamin B5 (weitere Lifehacks* bei RUHR24).

Brokkoli und Strunk kochen – einfache und schnelle Zubereitung zur Vermeidung von Bio-Müll

Aber wie bereitet man den Strunk am besten zu? Mit seiner festen Struktur ist er nicht so weich im Biss wie die Röschen und auch weniger bekömmlich für Personen, die das Gemüse roh essen. So ist es beispielsweise möglich, den Stiel zu braten, zu kochen oder zu dünsten.

Die einfachste Variante ist es deshalb, den Strunk zu zerkleinern und mit den Röschen zu kochen. Eine andere Option ist es, den Stiel mit Kartoffeln zu kochen. Übrigens: Das Wasser der Kartoffeln kann anschließend noch im Alltag weiterverwendet* werden, wie beispielsweise als natürlicher Dünger für Pflanzen.

Strunk vom Brokkoli verwerten – Vorsicht beim Anbraten in der Pfanne

Der NDR empfiehlt hingegen, den Strunk mit Champignons und Frühlingslauch in der Pfanne anzubraten. Dazu einfach zwei Stiele des Brokkolis in gleich große Stücke zerkleinern und in der Pfanne anbraten, nachdem darin 50 Gramm Butter erhitzt wurden.

Anschließend 100 Gramm in Scheiben geschnittenen Wiesenchampignons, eine Stange zerkleinerten Lauch und einen halben Bund Petersilie hinzugeben. Schließlich mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer vollenden. Aber Achtung: Grundsätzlich empfiehlt sich eher das Dünsten als Zubereitung für den Strunk.

Brokkoli bei der Ernte
Brokkoli hat im Februar Saison und kann geerntet werden. © Sam Panthaky/ AFP

Denn dadurch bleiben möglichst viele Nährstoffe enthalten. Wer trotzdem nicht auf das Braten verzichten möchte, der kann den Stiel des Brokkolis auch raspeln, nachdem er gewaschen und holzige Stellen entfernt wurden. Das Gleiche mit einer Karotte und einer Kohlrabi erledigen und alles in der mit Öl vorheizte Pfanne anbraten.

Dazu einen halben Apfel und eine kleine Zwiebel in Würfel schneiden und mit einigen gehackten Erdnüssen in die Pfanne geben. Alles anbraten bis die Zwiebelstücke glasig sind und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Brokkoli mit Stiel zubereiten – praktische Auswirkung auf Bio-Müll

Das Kochen des Brokkolistiels ist aber nicht nur gesund für den Körper und vermeidet unnötigen Abfall, sondern hat noch einen positiven Nebeneffekt. Fruchtfliegen werden einfacher bekämpft,* da sie weniger Nährboden in der Mülltüte vom Bio-Müll finden. *RUHR24 und 24Garten.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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