Corona-Pandemie

2G im Einzelhandel: Das gilt für den Einkauf im Baumarkt

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland steigen, daher gilt jetzt auch im Einzelhandel die 2G-Regel. Ausgenommen davon sind sogenannte Grundversorger. Bei Baumärkten ist es jedoch etwas komplizierter. (Symbolbild)
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Die Corona-Fallzahlen in Deutschland steigen, daher gilt jetzt auch im Einzelhandel die 2G-Regel. Ausgenommen davon sind sogenannte Grundversorger. Bei Baumärkten ist es jedoch etwas komplizierter. (Symbolbild)

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und den steigenden Fallzahlen wurde in Deutschland 2G im Einzelhandel eingeführt. Doch gilt diese Regel auch im Baumarkt?

Kassel - Die Corona-Lage in Deutschland ist weiterhin kritisch. Am Mittwoch (15.12.2021) meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) mehr als 51.000 Neuinfektionen. Aufgrund der dauerhaft hohen Fallzahlen wurde Anfang Dezember die 2G-Regel im Einzelhandel in Deutschland eingeführt.

Geschäfte des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Supermärkte und Drogerien sind von der 2G-Regel nicht betroffen. Bei Rewe, Edeka und Co. dürfen also nach wie vor auch Menschen, die nicht gegen Corona geimpft sind, uneingeschränkt einkaufen. Wie ist es jedoch im Baumarkt?

Corona in Deutschland: Regierung beschließt 2G auch im Einzelhandel

Im Beschluss der Corona-Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom 02.12.2021 werden die 2G-Regeln bundesweit inzidenzunabhängig auf den Einzelhandel ausgeweitet. „Zugang haben also nur noch Geimpfte und Genesene“, heißt es. Die 2G-Regel im Einzelhandel führt jedoch vielerorts zu Verwirrungen.

Denn laut der Beschlüsse sollten sich die Bundesländer bei der Auslegung, welche Geschäfte konkret zu solchen des täglichen Bedarfs zählen, an der Bundesnotbremse orientieren. Somit definiere also jedes Bundesland für sich, in welchen Geschäften die 2G-Regel umgesetzt werden muss. Den Kunden stellt sich dann unter anderem die Frage: Was ist beispielsweise mit den Baumärkten?

Video: 2G im Einzelhandel - Diese Regeln gelten in Geschäften

Corona-Regeln im Einzelhandel: Gilt 2G auch im Baumarkt?

Die Sachlage in den Baumärkten der Bundesrepublik ist kompliziert. Denn ob Baumärkte wie Bauhaus, Obi, Hornbach und Co. zu den Grundversorgern im Einzelhandel zählen, entscheiden die Bundesländer individuell. In einigen Bundesländern wie Bayern, Saarland, Hessen oder Schleswig-Holstein müssen Menschen, die einen Baumarkt besuchen möchten, grundsätzlich nicht geimpft sein. Die Baumärkte sind für alle Kunden ohne Einschränkung geöffnet. Doch es gibt auch strengere Maßnahmen in anderen Bundesländern.

In Niedersachsen beispielsweise zählen Baumärkte nicht zu den sogenannten Grundversorgern. Es gilt also bei Hornbach, Obi, Bauhaus und Co. in ganz Niedersachsen im Zuge der Corona-Pandemie die 2G-Regel. Zutritt zu Baumärkten haben nur geimpfte oder genesene Menschen.

2G im Einzelhandel: Nicht in allen Baumärkte gelten strenge Corona-Vorschriften

Gleiches gilt auch für Baumärkte in Sachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Die Baumärkte hier dürfen nur von Kunden betreten werden, die entweder gegen Corona geimpft sind oder bereits genesen sind. Allerdings gibt es mancherorts auch Ausnahmen.

Die in Baumärkte integrierten Gartencenter sind nämlich mancherorts frei zugänglich und dürfen unter den Aspekten der Grundversorger betreten werden. Die zu den Baumärkten gehörigen Gartencenter sind mancherorts also ohne Einschränkungen für alle Kunden geöffnet.

Das ist jedoch von Baumarkt zu Baumarkt unterschiedlich. Grundsätzlich gilt also: Geimpfte und Genesene sollten ihre Nachweise mitnehmen. Ungeimpfte sollten jedoch vorab im Internet oder telefonisch prüfen, was in ihrer Region gilt und ob der Baumarkt ihrer Wahl frei zugänglich ist. (Helena Gries)

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