Verschärfte Maskenpflicht

Einkaufen im Corona-Lockdown: Diese harten Regeln gelten jetzt bei Aldi, Lidl und Co.

Eine Frau mit Mundschutz kauft in einem Supermarkt ein
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Verschärfung der Maskenpflicht: Zahlreiche Supermärkte haben bereits auf die neuen Corona-Regelungen reagiert. Doch was ändert sich für die Kunden bei Aldi, Lidl und Co.?

Discounter wie Lidl und Aldi haben auf die verschärften Corona-Maßnahmen und die strengere Maskenpflicht reagiert. Welche Regeln gelten jetzt beim Einkaufen? 

  • Das Einkaufen unterliegt in verschiedenen Supermärkten strengen Corona-Regelungen.
  • Aldi, Lidl und Co. haben die Verschärfung der Maskenpflicht bereits in ihre Hausordnung aufgenommen.
  • Bei einem Verstoß drohen den Kunden harte Konsequenzen.

Kassel - Mit der Verlängerung des Corona-Lockdowns wurde auch die Maskenpflicht verschärft. Deutschlandweit gilt jetzt eine Pflicht für medizinische Masken, also FFP2-, FFP3 oder OP-Masken, im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Zahlreiche Supermärkte setzen diese Regeln konsequent um.

Aldi, Lidl, Rewe und Edeka haben die Corona-Verordnungen und Änderungen bereits durchgesetzt. Kunden werden beispielsweise in den Märkten weiterhin dazu angehalten ihre Einkäufe auf handelsübliche Mengen zu reduzieren, damit Hamsterkäufe weitestgehend verhindert werden können. Außerdem darf sich nur eine bestimmte Anzahl an Menschen in den Märkten aufhalten. Um möglichst viel Kontakt beim Einkaufen zu vermeiden, werden zudem kontaktlose Zahlungsoptionen oder Expresskassen empfohlen.

Einkaufen in der Corona-Pandemie: Welche Regeln bei Lidl, Aldi und Co. gelten

Doch welche Regeln gelten jetzt aufgrund der verschärften Maskenpflicht beim Einkaufen? Wie das Technikmagazin chip.de berichtet, haben Aldi, Lidl und Co. diese Pflicht bereits in ihre jeweilige Hausordnung eingebaut. Das bedeutet, dass Kunden der Zutritt nur gestattet wird, wenn sie einen medizinischen Mundschutz, zum Beispiel eine FFP2-Maske oder eine OP-Maske, tragen. Laut den einzelnen Länderbeschlüssen sind die Märkte zudem dazu verpflichtet, die Verbraucher mit Schildern und Aushängen über die geltende Corona-Verschärfung zu informieren.

Grundsätzlich gilt die erweiterte Maskenpflicht nur in geschlossenen Räumen, also auf der Ladenfläche. Allerdings haben einige Händler, darunter Rewe und Aldi Süd, die Verpflichtung bis auf die Parkflächen ausgeweitet. Grund dafür ist, dass Corona-Mindestabstände zwischen den Kunden auch außerhalb der Filiale nicht immer ordnungsgemäß eingehalten werden können. Daher sollte man denn Mundschutz erst absetzen, wenn man sich wieder im Auto befindet oder das Gelände zu Fuß wieder verlassen hat.

Aldi, Lidl und Co.: Verstoß gegen Corona-Regeln kann sehr teuer werden

Unter anderem sind Händler wie Aldi und Lidl sowie Drogeriemärkte auch verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Maskenpflicht kontrolliert sowie umgesetzt wird. Einige Unternehmen haben die verschärfte Corona-Maskenpflicht daher in ihre Hausordnung aufgenommen, um sich rechtlich abzusichern. Wenn ein Kunde den Markt betritt, stimmt er automatisch der jeweiligen Hausordnung zu und bei Verstößen können schließlich Verwarnungen und fristlose Hausverbote ausgesprochen werden.

Auch ein Bußgeld kann drohen: Falls es zu einem Verstoß kommt, kann der Filialleiter die Polizei um Hilfe rufen. Je nach Regelfall und Bußgeldkatalog kann dann eine Strafzahlung zwischen 150 und 500 Euro erteilt werden. Um diesem Ärger zu entgehen, sollten Kunden also besser darauf achten, dass sie einen regelkonformen medizinischen Mundschutz dabei haben. Zur Not können diese aber auch vereinzelt, unter anderem bei Aldi und Lidl, noch gekauft werden.

Lidl, Aldi und Co.: Einkaufen während der Corona-Krise

Viele Supermärkte haben allerdings auch Veränderungen im Kaufverhalten festgestellt: Spontane und kleine Einkäufe wären seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Demnach planen die Kunden eher wöchentliche Großeinkäufe, um den häufigen Gang zum Aldi-Markt zu reduzieren.

„Es zeigt sich, dass Kunden ihre Vorratskammern so auffüllen, dass die Lebensmittel für mindestens eine Woche ausreichen“, so ein Handelsexperte. Das könnte auch daran liegen, dass besonders FFP2-Masken zwar mehrfach genutzt werden können, aber auch teurer sind. (Alina Schröder)

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