Neue Studie aus Großbritannien

Homeoffice in Corona-Zeiten: Die Augen leiden massiv - Dieser Trick soll helfen

Homeoffice ist in Zeiten von Corona keine Seltenheit. Eine neue Studie zeigt nun, welche Auswirkungen die Arbeit von zu Hause auf das menschliche Auge hat.

  • Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten derzeit viele Menschen von zu Hause aus.
  • Wie eine Studie zeigt, sind die Augen im Homeoffice stark unterfordert.
  • Ein einfacher Trick soll Abhilfe schaffen und die Sehstärke erhalten.

Kassel - Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen derzeit von zu Hause aus. Auch wenn das Homeoffice einige Vorteile mit sich bringt, gibt es aber auch ein paar Schattenseiten: neben zunehmender Isolation und einem oft fehlenden, richtigen Arbeitsplatz, werden auch die Augen in Mitleidenschaft gezogen. Zu dieser Erkenntnis kommt eine britische Studie.

Dass ein Bürojob, bei dem viel auf den Bildschirm gestarrt wird, nicht sonderlich gut für die Augen, ist wahrlich nichts Neues. Im Homeoffice kommen jedoch weitere Faktoren hinzu, die dieses Problem noch verschlimmern können.

Homeoffice in Corona-Zeiten: Augen werden stark belastet - Entzündungen sind möglich

Schaut man häufig auf einen Bildschirm, entwickelt sich das sogenannte „Office Eye Syndrom“: Während der Arbeit im Homeoffice minimiert sich die Anzahl von Lidschlägen pro Minute drastisch. Dadurch verdunstet die Tränenflüssigkeit schneller, was wiederum dafür sorgt, dass die Augen austrocknen. Faktoren wie warme Heizungsluft (wie jetzt im Winter) begünstigen sogar die Entwicklung einer Augenentzündung, erklärt die Barmer Krankenkasse.

Zusätzlich zum Office Eye Syndrom gesellt sich allerdings ein weiteres Problem: Gehen wir zur Arbeit, sind unsere Augen mit vielen Eindrücken, Lichtveränderungen und Entfernungen konfrontiert. Steht man morgens aber auf und befindet sich sozusagen schon am Arbeitsplatz, werden unsere Augen schlichtweg nicht mehr gefordert. Ein Problem, das vielen Menschen während der Corona-Krise nur allzu bekannt sein dürfte.

Homeoffice ist in Zeiten der Corona-Pandemie keine Seltenheit. Eine neue Studie zeigt nun, welche Auswirkungen die Arbeit von zu Hause auf das menschliche Auge hat. (Symbolfoto)

Corona-Krise: Augen sind im Homeoffice unterfordert - Dieser Trick soll helfen

Hinter der Studie steckt die gemeinnützige Organisation „Fight for Sight“ aus Großbritannien. Eine Sprecherin der Organisation erklärt, dass sich das menschliche Auge schnell daran gewöhne, wenn Objekte sich in unmittelbarer Nähe befänden. Zu langes Starren auf den Computerbildschirm oder das Smartphone könnten also zu Kopfschmerzen und Sehproblemen führen, erklärt Sherine Krause weiter.

Fight for Sight empfiehlt daher die „20-20-20-Regel“: alle 20 Minuten sollte der Blick für 20 Sekunden ein Objekt in etwa 20 Fuß (circa sechs Meter) Entfernung fokussieren. Diese Übung soll bewirken, dass die Muskeln um den Augapfel trainiert werden und die Sehkraft erhalten bleibt. Ein Tipp, der weder viel Zeit noch Kraft kostet und sicher vielen Menschen helfen könnte, die aufgrund von Corona im Homeoffice arbeiten. (Nail Akkoyun)

Rubriklistenbild: © Fabian Strauch/dpa

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