Tipps und Tricks

Corona-Lockdown: Mit diesem Sport bleibt man fit und ausgeglichen

Das Arbeiten im Homeoffice während des Corona-Lockdowns kann Stress und Rückenschmerzen verursachen. Ein Yoga-Training kann gegen die Beschwerden helfen.

  • Während des Corona*-Lockdowns sind die Fitnessstudios in Deutschland geschlossen.
  • Yoga ist eine gute Alternative für das Training im Studio.
  • Neben der Stärkung von Muskeln ist das Yoga-Training auch gut für den Geist.

Kassel - Wegen des Corona-Lockdowns haben derzeit alle Fitnessstudios in Deutschland geschlossen. Auch Pilates- oder Rückenkurse können nicht stattfinden. Zudem führt die neue Arbeitssituation im Homeoffice bei vielen Menschen zu Schmerzen im Rücken, Schultern und Nacken.

Laut Sportexperten können Muskeln durch Bewegung gestärkt und gelockert werden. Wer jetzt monatelang nichts macht, dem wird es umso schwerer fallen nach dem Corona-Lockdown wieder anzufangen. Von den schlimmer werdenden Beschwerden mal abgesehen. Aber was kann man zu Hause tun? Home-Workout oder laufen gehen? Wir haben eine bessere Idee: Yoga-Training für Körper und Geist.

Sport im Corona-Lockdown: Yoga stammt ursprünglich aus Indien

Wer sich bewegen möchte und dabei noch seine Tiefenmuskulatur stärken möchte, der ist bei Yoga an der richtigen Adresse. Die Technik wurde vor über zweitausend Jahren in Indien entwickelt. Sie beschreibt den Zustand von einem klaren Geist und einem kräftigen Körper. Für viele Yoga-Fans ist der Sport sogar eine Lebensphilosophie, der sie bewusster und gesünder leben lässt.

Yoga stärkt die Koordinationsfähigkeit, die Flexibilität, die Kraft und Ausdauer und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Zudem wird die bewusste Atmung und Selbstwahrnehmung geübt. Ein Yoga-Training kann jeder absolvieren, egal ob jung oder alt, egal ob sportlich oder unsportlich.

Wer Sport zu Hause machen will, für den ist Yoga während der Corona-Pandemie eine gute Möglichkeit. (Symbolbild)

Sport: Das wird für ein Yoga-Training während des Corona-Lockdowns benötigt

Für ein Yoga-Training sind nur wenige Vorbereitungen notwendig. Am besten sollte für die Übungen am Boden eine Sport- oder Yoga-Matte genutzt werden. Diese ist nicht teuer und sorgt für einen stabilen Halt und die Übungen lassen sich bequemer durchführen. Die Matte gibt es ab 10 Euro, entweder in Sportgeschäften oder bei Amazon.

Wer noch mehr Geld in seine Yoga-Ausstattung investieren möchte, der kann einen Yoga-Block in seinem Training benutzen. Dieser kann dazu genutzt werden, Körperstellungen  einfacher oder herausfordernder zu machen. Abstände können verkürzt oder verlängert werden, um eine Dehnung zu verstärken oder zu lindern. Es gibt ihn in den Materialien Hartschaum, Schaumstoff oder Kork. Kaufen kann man ihn ebenfalls in Sportgeschäften, in Yoga-Shops oder bei Amazon.

Wo kann ich ein Yoga-Training im Corona-Lockdown absolvieren?

Wer zum ersten Mal Yoga macht, sollte im besten Fall einen Anfängerkurs besuchen. Hier werden die Grundlagen und Basisübungen gezeigt. Außerdem ist ein Trainer vor Ort, der sich die Umsetzung der Übungen anschaut und gegebenenfalls Fehler in der Ausübung beheben kann. Da wegen des Corona-Lockdowns derzeit alle Yoga-Studios geschlossen sind, besteht diese Möglichkeit derzeit leider nicht.

Viele Yoga- und Fitnessstudios bieten allerdings Online-Kurse an. Anfänger und Fortgeschrittene können einen solchen Kurs buchen und dann mit einer Kamera virtuell am Training teilzunehmen. Das bringt nicht nur mehr Motivation und Beweglichkeit, sondern unterstützt auch die Studios in der Nähe.

Wer schon ein bisschen geübter ist oder erst mal ein kostenloses Training ausprobieren möchte, wird im Internet ebenfalls fündig. Auf YouTube gibt es sehr viele verschiedene Yoga-Trainings für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Die Yoga-Videos variieren in Intensität und Länge. Da ist für jeden etwas dabei.

Corona-Lockdown und Sport zu Hause: Wie läuft ein Yoga-Training ab?

Für eine Yoga-Stunde gibt es keine verbindlichen Regeln, daher sind alle Videos und Face-to-Face-Stunden unterschiedlich. Zu den klassischen Bausteinen gehören:

MeditationAtemmeditation oder Sitzen in Stille
Pranayama (Atemübungen)Übungen, um den Energiefluss (Prana) in Gang zu bringen und zu regulieren
Asana (Üben von Körperhaltungen)Übungen, die die Mobilisierung der Wirbelsäule, Stärkung der Muskulatur und des Bindegewebes sowie Anregung des Stoffwechseln beinhalten, also Vorbeugen, Rückbeugen, Twists, Umkehrhaltungen
Mantra (Om)Anfang und Ende der Praxis werden in der Regel in Stille oder mit dem Singen des Mantras „Om“ begangen.
Savasana (Tiefenentspannung)Bis zu zehnminütige Tiefenruhe am Ende der Praxis, damit Körper und Geist die Anstrengungen absorbieren können.

Yoga ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Neben der Balance zwischen Körper und Geist bietet das Training auch einen Ausgleich zum tristen Alltag während des Corona-Lockdowns. Wer nicht unbedingt Lust auf Yoga hat, kann sich auch mit einem Hula-Hoop-Reifen oder einem Workout aus der Armee fit halten. (Luisa Ebbrecht) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Pete Muller / Westend61 / imago images

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