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Omikron-Variante: Schnelltests sollen neuen Corona-Variante erkennen

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Von: Nail Akkoyun, Alina Schröder

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Die neue Corona-Mutante Omikron gilt als hochansteckend. Stiko-Chef Thomas Mertens gibt jetzt bekannt, ob Schnelltests die Variante überhaupt erkennen können. 

Update vom Mittwoch, 01.12.2021, 13.54 Uhr: Die neue Corona*-Mutante Omikron* kann laut Thomas Mertens, Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko) von PCR- sowie Schnelltests erkannt werden. Dies sei „eine sehr gute Nachricht“, sagte Mertens der Schwäbischen Zeitung am Mittwoch (01.12.2021).

Die Virologin Sandra Ciesek hatte bereits zuvor bekannt geben, dass verschiedene Schnelltests die Omikron-Variante erkannt hätten. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, mehr sei laut Mertens über die neue Mutante allerdings noch nicht bekannt.

Es seien weitere Beobachtungen nötig und dabei müsse herausgefunden werden, „wie die Krankheitsverläufe zum Beispiel bei älteren und vorerkrankten Menschen sind“. „Es wird etwas dauern, bis hier Klarheit besteht“, sagte der Stiko-Chef.

Wirken Corona-Schnelltests auch bei der neuen Omikron-Variante?
Wirken Corona-Schnelltests auch bei der neuen Omikron-Variante? © Jens Kalaene/dpa

Omikron: Erkennen Schnelltests die neue Corona-Mutante?

Erstmeldung vom Montag, 29.11.2021, 11.53 Uhr: Kassel – Während sich die neue Corona-Mutante Omikron auch in Deutschland verbreitet, stellt sich die Frage, ob etablierte Schnelltests die Variante erkennen können. Sicher ist zumindest, dass im Labor analysierte PCR-Tests eine Infektion mit der neuen Coronavirus-Variante erkennen können.

Einem Ergebnis der Virologin Sandra Ciesek zufolge, erkennen aber auch einige Schnelltests die Omikron-Variante. Ciesek postete am Sonntag (28.11.2021) auf Twitter ein Foto von drei verschiedenen Schnelltests mit einem positiven Ergebnis. SPD-Politiker Karl Lauterbach bezeichnete die Erkenntnis als „gute Nachricht“.

Omikron-Variante: Nicht jeder Corona-Schnelltest gilt als zuverlässig

Bei den Corona-Schnelltests handelt es sich Ciesek zufolge um Antigen-Tests der Hersteller Roche, Siemens und Flowflex. Durchgeführt wurden sowohl ein Nasen- als auch ein Rachenabstrich. Wie Ciesek auf Twitter bestätigte, waren die drei Tests allesamt bei der Omikron-Variante positiv. Der Siemens-Test soll besonders schnell ein positives Ergebnis angezeigt haben.

Dabei sollte berücksichtigt werden, dass möglicherweise nicht jeder Schnelltest die neue Mutante erkennt. Eine Untersuchung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI)* zeigte erst kürzlich auf, wie stark die Zuverlässigkeit der Tests variiert. Jedes fünfte Produkt fiel bei der Untersuchung durch. Die drei von Ciesek geprüften Schnelltests schnitten bei dem Test der beiden Institute gut bis sehr gut ab.

Karl Lauterbach hat den Tweet der Virologin inzwischen geteilt und ergänzt, dass die Booster-Impfungen „wahrscheinlich“ auch bei Omikron wirken. Die Schutzwirkung sei dann bis zu zwanzigmal höher als bei einer doppelten Impfung. Zuvor gab sich Lauterbach bezüglich der Omikron-Variante bereits optimistisch*. (Nail Akkoyun) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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