Pandemie

Aldi, Lidl, Rewe und Co. – Diese Corona-Regeln gelten derzeit im Supermarkt

Im Supermarkt müssen Kundinnen und Kunden einige Corona-Regeln beachten. Diese könnten sich ab November 2021 ändern. (Symbolbild)
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Im Supermarkt müssen Kundinnen und Kunden einige Corona-Regeln beachten. Diese könnten sich ab November 2021 ändern. (Symbolbild)

Die Corona-Lage in Deutschland spitzt sich weiter zu – auch im Supermarkt gelten einige Regeln. Was Kunden aktuell beachten müssen.

Kassel – In ganz Deutschland sind die Corona-Fallzahlen im Vergleich zu den vergangenen Monaten stark angestiegen. Dementsprechend könnten besonders in Supermärkten und Discountern im November 2021 zahlreiche Hygienemaßnahmen und Regeln zur Eindämmung des Infektionsgeschehens angepasst werden.

Schon im September warnte Virologe Christian Drosten vor einer vierten Corona-Welle in den kalten Monaten. Manche Bundesländer setzen daher bereits seit einiger Zeit auf 2G-Regelungen, beispielsweise in Gastronomie, Kultur und Sport, die nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt erlauben. Diese könnte nun auch auf das Einkaufen in Lebensmittelgeschäften ausgeweitet werden.

Einkaufen während Corona: Diese Regeln gelten im November 2021 im Supermarkt

Erst vor Kurzem wurde entschieden, dass die 2G-Regel in Hessen und Niedersachsen auch im Einzelhandel angewendet werden darf. Auf das Tragen einer Maske und Abstandsgebote kann dann in Innenräumen verzichtet werden. Auch Supermärkte, wie Lidl, Aldi und Rewe können im November 2021 von dieser Regelung Gebrauch machen - jeglichen Betreibern steht dies frei. Darüber berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Mit der 2G-Ausweitung reagiere man laut den hessischen Ministern auf „Wünsche aus der Branche“.

Einige große Supermarktketten haben sich bereits dazu geäußert, künftig nur noch Geimpfte oder Genesene einkaufen zu lassen. Für Aldi kommt dies nicht infrage. „Einzelne Kundengruppen vom Einkauf auszuschließen würde grundsätzlich unserem Selbstverständnis des zuverlässigen Grundversorgers widersprechen“, gab ein Sprecher des Discounters bekannt. Und auch bei Edeka werde man 2G nicht umsetzen. „Wir wollen auch weiterhin allen Menschen den Einkauf bei Edeka ermöglichen. Daher ist die 2G-Regelung für uns keine Option.“ Wegen der Rolle als „Lebensmitteleinzelhändler, der die Grundversorgung sicherstellt“, schloss sich auch Lidl der Konkurrenz an und lehnt 2G ab.

Die Kette Kaufland hat ebenfalls Stellung dazu genommen. „Als Lebensmitteleinzelhändler, der die Grundversorgung sicherstellt, sind wir von der 2G-Regelung nicht betroffen. Wir werden diese weder in noch außerhalb Hessens umsetzen. In unseren Filialen gelten nach wie vor die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht“, hieß es von einer Sprecherin gegenüber echo.24.

Corona-Regeln bei Aldi, Lidl & Co.: Kommt im November 2021 die 2G-Regel im Supermarkt?

Weil infolge einer 2G-Ausweitung ein großer Teil an Kundschaft vom Einkaufen ausgeschlossen wird und dadurch Umsatzeinbußen drohen, positionieren sich die meisten Lebensmittelkonzerne aktuell dagegen. Der Handelsverband Deutschland betonte gegenüber der Funke Mediengruppe zudem, dass Kontrollen der Impfpässe zu viel Zeit in Anspruch nehmen und für lange Schlangen vor den jeweiligen Läden führen könnten. Daher sollen auch weiterhin lediglich Abstands- und Hygieneregelungen sowie die Pflicht zu Bedeckung von Mund und Nase gelten.

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Da den Supermärkten die Umsetzung freigestellt und die Corona-Infektionszahlen derzeit wieder drastisch ansteigen, könnte sich das im Laufe des Novembers 2021 allerdings doch noch ändern. Das hängt unter anderem vom jeweiligen Bundesland und der Pandemie-Lage vor Ort ab. (as)

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