Tipps der Verbraucherzentrale Niedersachsen

Wegen Corona in finanzieller Not: Das können Verbraucher jetzt tun

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Beschluss: Darlehensstundung bei Corona-Engpass

Die Corona-Krise bringt viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen gibt Tipps, was Verbraucher tun können.

  • Die Corona-Krise* breitet sich auf den Alltag in Deutschland stark aus.
  • Viele Menschen geraten wegen der Pandemie in eine finanzielle Notlage.
  • Tipps der Verbraucherzentrale Niedersachsen, was man nun tun kann.

Wegen der Corona-Pandemie geraten nicht nur Unternehmen, sondern auch Verbraucher in finanzielle Schwierigkeiten. Die Zahlung von laufenden Kosten, etwa für Miete, Immobiliendarlehen, Strom und Gas oder Altersvorsorge seien für viele nicht mehr zu leisten, teilt die Beratungsstelle Göttingen der Verbraucherzentrale Niedersachsen mit.

Corona-Krise: Finanzielle Notlage - Zahlungen können befristet ausgesetzt werde

Das Gesetz zu Verbraucherrechten erlaubt es, bestimmte Zahlungen wegen der Corona-Krise befristet auszusetzen, wenn der Lebensunterhalt wegen der aktuellen Umstände gefährdet ist, heißt es weiter.

Das Leistungsverweigerungsrecht könne laut Mitteilung kurzfristig helfen, das Problem sei letztlich aber nur verschoben. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat daher ein paar Tipps zusammengestellt, wo Einsparungen möglich sind. Grundsätzlich gelte aber, dass sich Betroffene mit den Anbietern in Verbindung setzen und klären, welche Möglichkeiten bestehen.

Corona: Tipps gegen finanzielle Notlage - Unnötige Verträge oder Abos kündigen

Oft würden Verträge bestehen, die nicht unbedingt benötigt werden, wie Zusatzversicherungen, Mitgliedschaften oder Abos. Private Krankenversicherte könnten durch einen vorübergehenden Tarifwechsel während der Corona-Krise Geld sparen. 

Auch Altersvorsorgeverträge würden sich meist für eine bestimmte Zeit beitragsfrei stellen. Ähnliches gelte auch für die Lebens- und Rentenversicherung.

Wer einen Immobilienkredit zurückzahlt, könne die monatlichen Raten reduzieren oder Zahlungen bis Ende Juni aussetzen. Die nicht gezahlten Raten würden dann am Ende der Laufzeit fällig, dafür verlängere sich der Darlehensvertrag.

Corona: Bei finanzieller Notlage keine Befreiung von Rundfunkbeitrag

Das Leistungsverweigerungsrecht gelte nicht für die Rundfunkbeitragspflicht. Wer durch die Corona-Krise finanziell in Not geraten ist, könne sich bei dem Beitragsservice nach einer Stundung oder Mahnaussetzung informieren

Informationen unter verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/coronavirus

Von Alicia Kreth

Noch mehr Informationen zu Corona in Niedersachsen finden Sie in unserem Ticker. 

In Deutschland sind rund 25.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Alle News im Ticker.  

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