Erfolgsquote von 80 Prozent

App soll Corona-Infektion an der Stimme erkennen – so könnte es funktionieren

Björn Schuller zeigt die neue Corona-App auf seinem Smartphone
+
Björn Schuller und sein Team arbeiten an einer Corona-App, die eine Infektion nur mittels Stimme erkennen soll.

Eine Corona-Infektion nur anhand der Stimme erkennen? Was nach Fiktion klingt, könnte schon bald Wirklichkeit werden. Ein Forscherteam aus Deutschland tüftelt an einer entsprechenden Smartphone-App.

Noch kann man eine Infektion mit dem Coronavirus nur durch einen Test* sicher nachweisen. Doch das könnte sich schon bald ändern – jedenfalls wenn es nach einem Forschungsteam der Universität Augsburg geht. Schon seit Monaten feilen die Wissenschaftler rund um Leiter Björn Schuller an einer App, die den Erreger allein per Spracherkennung nachweisen soll, wie RUHR24.de* berichtet.

Die App, die eine Corona-Infektion per Stimme erkennen soll*, funktioniert in der Testphase folgendermaßen: Testpersonen müssen Texte mit vielen Vokabeln in ein Handy sprechen. Anschließend wurde das Gesagte mit Sprachmustern von Personen mit und ohne Corona verglichen. Dazu dienten tiefe neuronale Netze, die das Team um Schuller immer weiter auszuarbeiten versucht.

Nach Angaben der Universität Augsburg käme die Spracherkennungs-App derzeit auf eine Trefferquote von über 80 Prozent. Kein schlechter Wert, allerdings wolle man trotzdem noch weitere Daten sammeln. Ziel sei es, die Corona-App schon bald auf den Markt zu bringen. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.