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Fahrkarten werden deutlich teurer: Deutsche Bahn erhöht Preise

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Von: Caspar Felix Hoffmann

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Die Deutschen Bahn zieht ihre Ticketpreise noch in diesem Jahr deutlich an. Als Grund verweist die DB auf Energiekrise und Inflation.

Berlin/Kassel – Bahnfahrten werden zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember deutlich teurer. Allein die Preise für ein Flex-Ticket werden sich dann im Schnitt um 6,9 Prozent erhöhen, wie die Deutsche Bahn (DB) am Mittwoch (28. September) in Berlin mitteilte. Bei den Flex-Tickets handelt es sich um stornierbare Tickets. Die Preise für die BahnCards 25, 50 und 100 sowie für die Streckenzeitkarten werden um durchschnittlich 4,9 Prozent erhöht.

Unverändert bleiben laut der Deutschen Bahn hingegen die Spar- und Supersparpreise, von denen pro Fahrt stets ein gewisses Kontingent zur Verfügung steht. Auch die Reservierungskosten für Sitzplätze bleiben gleich.

Ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn.
Kräftige Preiserhöhungen: Zum Fahrplanwechsel im Dezember werden Fernfahrten teurer. © Christoph Hardt/Imago Images

Noch gelten die alten Preise: Deutsche Bahn erhöht Preise für Fahrkarten deutlich

Buchungsstart für den neuen Fahrplan, der ab dem 11. Dezember gilt, ist der 12. Oktober, teilte die Deutsche Bahn weiter mit. Wer bis einschließlich 10. Dezember seine Reise bucht, fährt demnach noch zu den alten Preisen.

Die Änderungen im Überblick - So teuer sind Fahrkarten ab dem 11. Dezember

Super SparpreiseAb 17,90 Euro
SparpreiseAb 21,90 Euro
Super Sparpreis Young (Reisende unter 27 Jahren)Ab 12,90 Euro
Sitzplatzreservierung 2. Klasse4,50 Euro
Sitzplatzreservierung 1. Klasse5,90 Euro
FlexpreiseDurchschnittlich 6,9 Prozent teurer
BahnCards 25, 50 und 100Durchschnittlich 4,9 Prozent teurer
StreckenzeitkartenDurchschnittlich 4,9 Prozent teurer

Energiekrise und Inflation: Deutsche Bahn zieht Ticket-Preise deutlich an

Der Konzern begründete den Schritt mit den gestiegenen Energiekosten und der hohen Inflation – inzwischen frisst sie sogar Lohnsteigerungen auf. „Wie viele andere Unternehmen ist auch die DB gezwungen, auf die massiven Teuerungen mit einer Anpassung der Preise zu reagieren“, hieß es. (cas/afp)

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