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DHL-Kunde schreibt bunten Wutzettel an Boten: „Wenn Du fauler Sack...“

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Von: Kai Hartwig

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Ausschnitt eines Zettels, auf dem ein Kunde seine Wut über einen DHL-Boten äußert, hängt an einer Scheibe
Diesen Wutzettel hinterließ ein DHL-Kunde an seinen Boten. © Screenshot / Twitter.com/dynamo1955

Bei der Paketzustellung läuft nicht immer alles nach Plan. Ein bunter Wutzettel eines Empfängers an einen DHL-Boten sorgte nun für Aufsehen.

Münche/Berlin – Wer sich ein Paket schicken lässt, hat zunächst die Qual der Wahl. Soll die Sendung mit DHL, Hermes, UPS, DPD oder einem Konkurrenzunternehmen verschickt werden? Doch gerade bei der Zustellung durch den Boten kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten.

Ein häufiger Grund für Ärger bei Paketempfängern ist der Ort, an dem eine Sendung bei Abwesenheit des Kunden hinterlegt wird. Ein DHL-Kunde machte kürzlich eine präzise Angabe zum bevorzugten Ablageort, doch der Bote hatte eine eigene Idee. Noch krasser war der absurde Ablageort eines Hermes-Pakets, das die Empfänger erst nach langer Suche fanden.

DHL-Kunde schreibt bunten Wutzettel an seinen Paketboten – „Wenn Du fauler Sack...“

Ein Twitter-User aus Berlin machte nun einen weiteren Fall öffentlich, in dem es um die Kundenzufriedenheit eines Paketempfängers nicht allzu gut bestellt war. Ob der Verfasser des Beitrags selbst betreffender Paketkunde war oder nicht, blieb unklar. Ebenso ließ sich nicht klar zuordnen, ob die Hauptstadt auch Fundort des abgebildeten Zettels war oder die Aufnahme aus einer anderen Stadt stammte.

In jedem Fall schien hier die Wut eines DHL-Kunden auf seinen Paketboten recht groß zu sein. Um seinem Unverständnis Gehör zu verleihen, verfasste der mutmaßliche Empfänger eine ganz besondere Nachricht an den DHL-Boten. Und nutzte für seinen Wutzettel auch bunte Farben – und eine gehörige Portion Ironie. „Lieber DHL-Bote“, begann die Nachricht noch vermeintlich freundlich, ehe der Ton ins Grobe umschlug: „Wenn Du fauler Sack nicht langsam lernst, uns Abholzettel zu hinterlassen, kriegen wir bald Probleme miteinander.“ Die Nachricht an den DHL-Zusteller schloss mit einem süffisanten „Liebster Gruß“, einen Namen hinterließ der wütende Kunde nicht. Das berichtet tz.de.

Ob der DHL-Bote sich bei dem Anblick des Wutzettels wohl denken konnte, wer hinter der Nachricht an ihn steckte? Es ist zumindest zu bezweifeln, ob der derbe Wortlaut den Zusteller dazu bewegt haben könnte, seine vermeintlich kritikwürdige Arbeitsweise zu ändern. Derweil hinterließ kürzlich eine Zustellerin einen charmanten Hilferuf. Die DHL-Botin hatte etwas sehr Wertvolles ungewollt in einem Briefkasten verloren – doch am Ende nahm die Geschichte ein glückliches Ende.

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