Datenmissbrauch droht

Digitaler Impfpass – Bundesamt für Sicherheit gibt zu: Impfnachweis anfällig für Betrug

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellt den digitalen Impfpass vor
+
Hat der digitale Impfausweis möglicherweise ein Sicherheitsproblem?

Kaum eingeführt, sorgt er schon für Ärger: Der digitale Impfpass ist äußerst anfällig für Betrug. Unternommen werden soll aber nichts.

Inzwischen hat bereits jeder Zweite in Deutschland eine erste Corona-Impfung erhalten (Stand 21. Juni). Den Nachweis dafür gibt es nicht nur in dem typischen gelben Impfheft, sondern auch als QR-Code – entweder auf Papier ausgedruckt oder in digitaler Form, eingelesen in einer App. Doch genau der soll es Betrügern leicht machen, berichtet RUHR24*.

Denn der QR-Code, der den Nachweis für die Corona-Impfung liefert, kann beliebig oft auf einem Smartphone* eingelesen werden. Dadurch kann der Impfstatus einer Person folglich gestohlen und von zahlreichen Personen genutzt werden. Um dem vorzubeugen, weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik darauf hin, dass der digitale Impfpass nur in Verbindung mit dem Personalausweis gültig ist. Unternehmen will man daher gegen die Sicherheitslücke vorerst nichts. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.