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Obst und Gemüse im Winter: Diese Sorten besser nicht kaufen

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Von: Lucas Maier

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Im Winter sollte nicht alles im Einkaufwagen landen, dass im Supermarkt verkauft wird - diese Lebensmittel lässt man besser stehen.

Kassel – Im Supermarkt findet sich beinahe zu jeder Jahreszeit alles, was das Herz des Feinschmeckers begehrt. Dabei ist es nicht immer ratsam, sich beim Einkaufen nur von den eigenen Geschmackswünschen leiten zu lassen. Drei Lebensmittel sollten im Winter besonders selten oder am besten gar nicht im Einkaufswagen landen, wie die Zeitung Nordbayern rät.

Hintergrund ist laut dem Blatt die schlechte Ökobilanz der Produkte. Wer seinen Beitrag zum Klimawandel möglichst gering halten möchte, sollte sich deshalb bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. in Verzicht üben.

Gemüse im Supermarkt: Auf diese Lebensmittel sollte im Winter verzichtet werden.
Gemüse im Supermarkt: Auf diese Lebensmittel sollte im Winter verzichtet werden. (Symbolbild) © Jens Büttner/dpa

Obst und Gemüse im Winter: Auf Erdbeeren besser verzichten

Für das Frühstück oder den Snack zwischendurch greifen viele gerne zu Erdbeeren. Seit Jahren werben Verbraucherorganisationen dafür, dass Früchte wie Erdbeeren lediglich zur Saison gekauft werden sollten, wie der Deutschlandfunk schreibt.

Erdbeeren im Winter sind ein Symbol für einen ökologisch unverantwortlichen Luxus-Konsum geworden.

Udo Pollmer (Lebensmittelchemiker) gegenüber dem Deutschlandfunk

In der kalten Jahreszeit steht hinter den Erdbeeren aus Deutschland ein sehr energieintensiver Anbau in Gewächshäusern, wie Nordbayern schreibt. Nicht nur vor dem Hintergrund der Energie-Krise ist dies problematisch, die erzeugten Umweltschäden sind ebenfalls ein Problem. Sogenanntes Flugobst, aus Marokko, Ägypten, Israel, Neuseeland, Mexiko oder Spanien ist hier keine wirkliche Alternative. Denn auch der Transport aus den wärmeren Regionen gestaltet sich sehr CO2-intensiv, worauf der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hinweist.

Obst und Gemüse im Winter: Zucchini bleiben besser im Supermarkt

Die bei vielen beliebte Zucchini kommt bei der CO2-Bilanz ähnlich schlecht weg wie die Erdbeere. In Deutschland endet die Saison für den grünen Allrounder bereits im Oktober, wie Nordbayern schreibt.

Häufig kommt das Gemüse aus Italien, der Türkei, den Niederlanden oder Spanien. Der Transport verursacht ebenfalls eine Menge an CO2-Belastung.

Gemüse und Obst aus dem Supermarkt: Tomaten im Winter sind wahre Klima-Killer

Man findet sie auf Burgern, angerichtet mit Mozzarella oder einfach pur: Tomaten zählen zu dem Gemüse, das im Winter besser nicht im Einkaufswagen landet. „Tomaten sollte man am besten nur von Juni bis Oktober kaufen“, empfiehlt hier der Stern.

Neben den CO2-Schäden, die durch Transport und den energieintensiven Anbau entstehen, kommen bei der Tomate weitere Bedenken hinzu. Die Ernte erfolgt häufig unter katastrophalen Bedingungen für die Arbeitenden. Für 25 Euro müssen die dort Beschäftigten oft bis zu 14 Stunden am Tag schuften, wie der Bayrische Rundfunk berichtet. Die Zustände werden von NGO´s als „moderne Sklaverei“ bezeichnet. (Lucas Maier)

Wer in diesem Winter möglichst krisensicher sein möchte, darf auf drei bestimmte Lebensmittel nicht verzichten.

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