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Energieverbrauch beim Duschen senken: Mit einigen Kniffen können Sie sparen

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Von: Vivian Werg

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Steigende Energiepreise bereiten den Verbrauchern zunehmend Sorge. Da lohnt es sich bei der täglichen Dusche nach Kostenfallen und Einsparpotentialen zu schauen.

Kassel – Ein Ende der Energiekrise ist nicht in Sicht. Laut Check24 verharren die Stromkosten im Oktober 2022 auf einem sehr hohen Niveau. Den Berechnungen zufolge zahlte ein Musterhaushalt im Schnitt 1996 Euro jährlich für Strom. Das entspricht einem durchschnittlichen Preis von 39,9 ct pro Kilowattstunde und einem Plus von rund 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit steuern die Strompreise auch künftig weiter auf ein Rekordniveau zu.

Wer aber seinen Stromverbrauch effektiv reduziert, kann auf lange Sicht viel Geld sparen. Laut Stiftung Warentest lässt sich am meisten sparen, wo reichlich verbraucht wird. Nämlich beim Duschen.

Spar-Tipps beim Duschen: Der richtige Duschkopf kann den Wasserverbrauch halbieren

Rund 13 Prozent der Energiekosten eines Haushalts gehen laut Verbraucherzentrale auf das Konto von Warmwasser. Doch wie hoch ist der Wasserverbrauch und wie viel kostet uns die wohltuende Dusche jeden Tag? Der Verbrauch hängt dabei vom Wasserdurchfluss und der Duschdauer ab. Hinzu kommen Öl-, Gas oder Stromkosten, die für die Warmwasseraufbereitung benötigt werden.

Um den Wasserverbrauch zu reduzieren und die damit verbundenen Kosten zu senken, empfiehlt die Verbraucherzentrale die Investition in das richtige Zubehör:

Energie und Geld sparen beim Duschen: Darauf sollten Sie achten

Weniger bezahlen, ohne zu verzichten: Schon kleinere Anpassungen in unseren Gewohnheiten zahlen sich aus. Laut Öko-Test kann neben den Sparduschköpfen auch mit einfachen, offensichtlichen Tricks enorm viel Energie eingespart werden: Duschen statt Baden, beim Einseifen das Wasser abstellen, seltener, kürzer und kühler duschen. Ebenso spart das Senken des Wasserdrucks beim Duschen, also den Hahn nicht vollständig aufzudrehen. Die Tricks klingen erst mal banal, sind aber durchaus effektiv.

Beim Duschen lässt sich einiges an Energie und Geld sparen
Beim Duschen lässt sich einiges an Energie und Geld sparen © Frank Schneider/Imago

Warmwasser ist ein versteckter Energiefresser. Daher empfiehlt Öko-Test Haushalte, die einen elektronischen Durchlauferhitzer nutzen, nur die tatsächlich benötigte Temperatur einzustellen, beispielsweise 35 Grad zum Duschen. Ist er heißer eingestellt, muss wieder Kaltwasser beigemischt werden, um die Wunschtemperatur zu erreichen. Bei Gasthermen in der Wohnung oder einem Heizkessel im Keller kann die Temperatur des Warmwassers ebenfalls direkt am Gerät angepasst werden. Dadurch lässt sich zusätzlich etwas Geld sparen. Neuere Thermen verfügen hingegen meist über eine Eco-Funktion oder Zeitschaltung, die verhindert, dass Wasser dauerhaft geheizt wird. Ein genauer Blick in die Bedienungsanleitung lohnt sich also. (Vivian Werg)

Steigende Strom und Energiepreise lassen uns im Alltag genauer hinschauen und bewusster konsumieren. Mit hilfreichen Tipps finden Sie in Ihrem Haushalt die teuersten Stromfresser.

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