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Energiesparen in der Küche: Stromverbrauch beim Kochen um die Hälfte senken

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Von: Sven Fekkers

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Einfach und schnell sparen. Beim Kochen von Kartoffeln bedarf es nicht viel, um den Stromverbrauch um die Hälfte zu reduzieren. Hier mehr erfahren.

Dortmund – Ob Pommes, Chips oder gekocht: Die Kartoffel erfreut sich in Deutschland einer ungebrochen hohen Popularität. Ganz gleich in welcher Form sie in den Mägen der Verbraucher landet, ist sie aus den Haushalten nicht mehr wegzudenken. 

Kartoffeln kochen: Methode senkt Stromverbrauch um die Hälfte

Umso erfreulicher wäre es an dieser Stelle, wenn sich durch einen einfachen Trick beim Kochen der Kartoffel bares Geld sparen ließe. Wie eine Rechnung zeigt, kann man den Stromverbrauch um die Hälfte reduzieren. Zu schön, um wahr zu sein? Im Gegenteil.

Kartoffeln mit Deckel kochen und 50 Prozent Strom sparen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz klärt am Beispiel von 500 Gramm zu kochenden Kartoffeln auf: „Mit einem Topf ohne Deckel, der mit viel Wasser gefüllt ist, benötigt man auf einem Glaskeramikfeld rund 0,5 Kilowattstunden (kWh). Das sind rund 15 Cent pro Kochvorgang“, heißt es einleitend auf der Homepage der Behörde.

„Wenn man den Topf hingegen mit Deckel nutzt, verbraucht man lediglich rund 0,25 kWh, berichtet RUHR24. Die Stromkosten pro Kochvorgang reduzieren sich also um die Hälfte.“ In Deutschland entfallen in einem Dreipersonenhaushalt rund elf Prozent der Kosten für Elektrizität auf das Kochen. Ein beachtlicher Wert also.

Kartoffeln kochen: Flacher Topfboden spart 30 Prozent Strom

Noch größer wird der Sparvorteil beim Kochen von Kartoffeln, wenn man die weiteren Tipps des Ministeriums beachtet. Bis zu 30 Prozent Energie könne man sparen, wenn man einen flachen Topf- oder Pfannenboden verwendet und die Topfgröße gleichzeitig der des Kochfeldes entspricht.

Ein Topf voller Kartoffeln.
Beim Kochen von Kartoffeln lässt sich der Stromverbrauch mit einer einfachen Methode um die Hälfte reduzieren. © Jochen Tack/Imago

Wenn es beim Kochen nicht zwingend das siedende Wasserbad sein muss, kann man es stattdessen mit dem Dämpfen versuchen und somit noch mehr einsparen, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Ratgeber „Energiesparend kochen - so reduzieren Sie den Stromverbrauch beim Herd“ empfiehlt.

„Wird weniger Wasser zum Kochen verwendet, lässt sich Energie sparen. Ein bis zwei Zentimeter Wasser reichen, um Kartoffeln, Eier oder Gemüse im Dampf zu garen“, heißt es dort. Bei stetig steigenden Energiepreisen lohnt es sich durchaus, den ein oder anderen Lifehack direkt in die Tat umzusetzen.

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