Tipps zur Herstellung

Ingwer gegen Erkältung: Diese Zubereitungsfehler schwächen den Gesundheits-Boost

Ingwer ist ein beliebtes Hausmittel gegen Erkältung und Grippe. Doch die falsche Zubereitung kann die positive Wirkung auf die Gesundheit massiv abschwächen.

Kassel - Bei Schnupfen, Husten und den ersten Zeichen einer Erkältung ist Ingwer ein beliebtes Hausmittel. Ob als heißer Tee oder Ingwer-Shot, die Wurzel kann auf viele unterschiedliche Arten zubereitet werden. Doch warum ist Ingwer so beliebt?

Das liegt an seinen positiven Eigenschaften für die Gesundheit. Bereits seit mehr als 200 Jahren wird Ingwer in der chinesischen Medizin angewendet. Die in der Wurzel enthaltenen ätherischen Öle und Inhaltsstoffstoffe unterstützen die Durchblutung der Schleimhäute. Keime können so schneller abtransportiert werden und eine Erkältung schneller abklingen. Außerdem enthält Ingwer circa 5 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm, genau richtig, um das Immunsystem noch weiter anzukurbeln. Doch bei der Zubereitung ist Vorsicht geboten. Einige Fehler schwächen die positive Wirkung nämlich stark ab.

Ingwer als Hausmittel gegen Erkältung: Vorsicht bei der Zubereitung

Ein häufiger Fehler bei der Zubereitung von Ingwer ist es, die Wurzel zu früh zu schneiden. Zwar spart man scheinbar Zeit, wenn man eine Tagesration in einem Stück vorbereitet, doch schwächt man damit die positive Wirkung ab. Denn dadurch verliert die Wurzel bereits einige ihrer wertvollen Inhaltsstoffe, wie auch Ökotest betont.

Bei Erkältung und Grippe greifen viele zu Ingwer-Tee. (Symbolbild)

Außerdem sollte der Ingwer auf keinen Fall geschält werden. Wie bei vielen Obst- und Gemüsesorten befinden sich in der Schale gesundheitsfördernde Bestandteile, die dann verloren gehen. Wenn Verbraucher Pestizide oder ähnliche schädliche Stoffe vermeiden wollen, sollten sie stattdessen auf Bio-Ingwer zurückgreifen. Wie Sie einen Ingwer-Shot ganz einfach selbst zubereiten lesen Sie hier.

Ingwer gegen Erkältung: Fehler bei der Zubereitung unbedingt vermeiden

Bei der Zubereitung von Ingwer ist außerdem die Wassertemperatur wichtig. Laut Ökotest muss die Temperatur für einen Ingwertee siedend sein, also 100 Grad Celsius betragen. Um das Immunsystem zu unterstützen und der Erkältung den Kampf anzusagen sollte der Ingwer nicht in kälteres Wasser gegeben werden. Nur in heißem Wasser können die Inhaltsstoffe optimal in das Wasser übergehen.

Alle News zum Thema Verbraucher finden Sie auf unserer Themenseite. Und wenn Sie hilfreiche Alltagsthemen direkt in Ihr Postfach bekommen möchten, abonnieren Sie gerne unseren kostenlosen HNA-Verbraucher-Newsletter.

Auch bei der Ziehzeit von Ingwer sollten Sie nicht sparen. Die Ökotest-Experten raten zu mindestens zehn Minuten. Natürlich kann der Ingwer auch länger im heißen Wasser bleiben, doch dann wird das Getränk deutlich schärfer.

Ingwer hilft zwar gegen Erkältung, dennoch hat die Wurzel auch ihre Schattenseiten. Neben Unverträglichkeiten hat Ingwer auch eine blutverdünnende Wirkung. Bei der Kombination mit blutverdünnenden Medikamenten ist daher Vorsicht geboten. (slo)

Rubriklistenbild: © Cavan Images/Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.