Freizeitangebote

Europa-Park Rust öffnet wieder: Diese Corona-Regeln gelten

Der Europa-Park Rust öffnet als Modellprojekt wieder die Pforten und startet in die Sommer-Saison. Aufgrund von Corona muss jedoch einiges beachtet werden.

Rust – Am vergangenen Wochenende gab Robert Mach, Inhaber des Europa-Parks Rust, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bekannt, dass das beliebte Reiseziel bereits am Freitag (21.05.2021) mit rund 3000 Besuchern in die Sommer-Saison starten soll. Mittlerweile hat der Europa-Park auch die Eröffnungsdetails sowie das Hygienekonzept bekannt gegeben.

Wie die Badischen Neuesten Nachrichten zudem berichten, kann der Freizeitpark dank einer Vereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg wieder öffnen – und das, obwohl die Freizeitparks im Bundesland erst im Öffnungsschritt 3 der aktuellen baden-württembergischen Corona-Verordnung vorgesehen sind. Der Park wird dadurch kurzerhand zu einem Modellprojekt gemacht.

Europa-Park Rust: Strenge Auflagen aufgrund von Corona-Pandemie

Wie schon in der vergangenen setzt man auch in der Saison 2021 im Europa-Park auf Apps, um die Warteschlangen in Zeiten der Corona-Pandemie besser im Griff zu haben. Außerdem soll auf diese Weise der erforderliche Mindestabstand von anderthalb Metern zwischen den Besuchern sichergestellt werden. Zudem gilt die Maskenpflicht in allen Innenräumen, den Attraktionen sowie im „Anstehbereich“. Die Tragepflicht gilt ab sechs Jahren.

Weiter möchte man im Europa-Park auf erweiterte Hygienestandards bauen.* Dazu sollen etwa zusätzliche Desinfektionsstationen auf dem Gelände verteilt werden.

Der Europa-Park Rust startet in die Sommer-Saison – trotz Corona. Dazu sind jedoch strenge Auflagen nötig. (Archivfoto)

Europa-Park Rust in Corona-Krise: „Berechtigungsausweise“ sind nötig

Auf der Website des Europa-Parks Rust heißt es, dass Besucher neben den Online-Tickets auch sogenannte „Berechtigungsausweise“ benötigen. Das bedeutet, dass alle, die den Freizeitpark betreten wollen, entweder getestet, geimpft oder vom Corona genesen sein müssen. Außerdem ist ein Lichtbildausweis sowie eine medizinische OP- oder FFP2-Maske nötig. Hier die Details im Überblick:

  • Getestet: Offiziell anerkanntes, negatives Corona-Testergebnis (PCR- oder Schnelltest), welches bei der Ankunft maximal 24 Stunden alt sein darf. Ein negatives Testergebnis wird ab einem Alter von 6 Jahren benötigt. Es werden nur Tests einer offiziellen Teststelle akzeptiert. Mitgebrachte Selbsttests werden nicht akzeptiert.
  • Geimpft: Ein offizieller Impfnachweis, wie der Impfpass, muss vorgezeigt werden. Der vollständige Impfnachweis muss älter als 14 Tage sein.
  • Genesen: Dazu ist ein positives PCR-Testergebnis mit, das mindestens 28 Tage zurückliegt. Sollte das positive Testergebnis länger als 6 Monate zurückliegen, muss zusätzlich der offizielle Impfnachweis beziehungsweise Impfpass mitgebracht werden. Der Impfnachweis muss hier ebenfalls älter als 14 Tage sein.

Trotz Corona: Tickets für den Europa-Park Rust sind sehr gefragt

Auf der Website des Freizeitparks heißt es, dass in Ausnahmefällen auch vor Ort auf das Coronavirus getestet werden könne – für Besucher mit Wohnsitz in Deutschland sogar kostenlos. Der Europa-Park betont jedoch, dass es im Falle einer hohen Nachfrage zu „extremen Wartezeiten“ kommen könne und die Testkapazitäten „sehr beschränkt und nur für absolute Ausnahmefälle vorgesehen“ seien.

Wer vor Ort positiv auf Corona getestet wird, muss umgehend das Gelände verlassen und sich beim jeweiligen Gesundheitsamt melden. Tickets und weitere Buchungen können in diesem Fall auf einen anderen Termin umgebucht werden.

Über die Website lassen sich übrigens bereits Tickets ordern, allerdings müssen Interessenten ein wenig Zeit in Kauf nehmen: „Man kennt das ja von Achterbahnen, jetzt auch mal im Ticketshop“, heißt es, ehe man auf eine Wartezeit von rund einer Stunde hingewiesen wird. Die Nachfrage ist offenbar schon jetzt sehr groß.* (Nail Akkoyun) *wa.de und heidelberg24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Philipp von Ditfurth/dpa

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