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Achtung Explosionsgefahr – Unternehmen ruft Zitronen-Limonade zurück

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Von: Ines Baur

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Dose von oben mit Wassertrofen
Eine Brauerei ruft eine Limonade in der Dose zurück. Durch Gärung könne in einigen Dosen Alkohol in dem Softdrink entstehen (Symbolbild). © imago stock&people

Eine Brauerei ruft einen ihrer Softdrinks zurück. Bei der Zitronen-Limonade in der Dose kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

Neumünster - Die Wittorfer Brauerei aus Neumünster startet einen Produkt-Rückruf. Es handelt sich um ihre Zitronen-Limonade aus der Dose. Laut Hersteller kann es zu einer Gärung in der Dose kommen. Dadurch könnten sich geringe Mengen Alkohol bilden. Weiter könnte es zu zusätzlicher Bildung von Kohlensäure kommen. In der Folge platzt die Dose schlimmstenfalls auf.

Produktrückruf von Brauselimonade, Alkoholbildung ist möglich

Egal ob Getränke, tierische oder vegane Nahrungsmittel - immer wieder kommt es bei Lebensmitteln zu Rückruf-Aktionen. „Bei unserer Stadtbrause Zitrone mit dem MHD 13.03.2023 kann es zu einer Gärung in der Dose kommen“, warnt die Brauerei auf ihrer Homepage und über das Portal des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. „Dadurch entwickeln sich geringe Mengen Alkohol sowie zusätzliche Kohlensäure und die Dose kann aufplatzen.“ Die Warnung gelte für die Bundesländer Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, wie merkur.de berichtet.

Die Brauerei fordert ihre Kundschaft auf, entsprechende Dosen zu entsorgen. Kundinnen und Kunden könnten das Produkt im Markt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen sie auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet. Die Wittorfer Brauerei möchte sich ausdrücklich bei den Kundinnen und Kunden für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigen. Fragen beantworten Mitarbeiter via Hotline: 0151/50004321 oder info@wittorfer-brauerei.de.

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