Blühende Gefahr

Lebensgefahr für Kinder und Tiere: Diese Pflanzen sind giftig

Blühende Pflanzen im Garten und auf dem Balkon gehören zum Frühling dazu. Doch besonders für Kinder und Tiere können einige Blumen äußerst gefährlich werden. (Symbolbild)
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Blühende Pflanzen im Garten und auf dem Balkon gehören zum Frühling dazu. Doch besonders für Kinder und Tiere können einige Blumen äußerst gefährlich werden. (Symbolbild)

Blumen und Pflanzen im Garten und auf dem Balkon gehören zum Frühling dazu. Doch besonders für Kinder, Kund und Katze können einige Blumen äußerst gefährlich werden.

Kassel - Im Frühling und Sommer schmücken wieder prachtvoll blühende Pflanzen die Gärten und Balkone der Region. Blühende Blumen und Gewächse machen gute Laune und gehören zu einer freundlichen Umgebung für viele Menschen dazu. Doch besonders die am schönsten aussehenden Pflanzen können zu einer großen Gefahr für Kinder, Hund und Katze werden.

Denn insbesondere für Kinder, die ihre Umgebung gern mit allen Sinnen erkunden, können einige Pflanzen sehr gefährlich werden. Kleine Kinder neigen dazu, bunte Blumen anzufassen, zu pflücken und in den Mund zu stecken. Sind die Blumen giftig, droht sogar Lebensgefahr. Auch junge Hunde und Katzen knabbern oft an Pflanzen. Wir geben einen Überblick, welche Pflanzen im Garten und auf dem Balkon für Kinder und Tiere besonders gefährlich werden können und zeigen unbedenkliche Alternativen.

Kinder und Tiere im Garten: Vorsicht vor giftigen Pflanzen

Sind Kinder, Hund oder Katze im Garten unterwegs, ist bei einigen Blumen besondere Vorsicht geboten. Petunien beispielsweise schillern in den schönsten Farben. Sie sind besonders in Pflanzgefäßen und Hängetöpfen auf Balkons und Terrassen beliebt. Doch die schönen Pflanzen sind giftig und daher für Kinder und Tiere äußerst gefährlich.

Besonders giftig ist Eisenhut. Das Gewächs mit den lilafarbenen, glockenähnlichen Blüten ist eine beliebte Zierpflanze in deutschen Gärten. „Wunderschön, aber tödlich“ beschreiben verschiedene Garten-Magazine die Pflanze. Bereits das Berühren des Eisenhuts kann Gift auf die Haut übertragen und zu schlimmem Hautausschlag führen. Darüber, wie man den Garten kindersicher machen kann, berichtet auch 24garten.de.

Video: Gartentrends 2021 - Tipps für die neue Gartensaison

Gefahr im Garten für Kinder: Bäume und Sträucher können auch für Hund und Katze gefährlich sein

Ein weiteres Gewächs, welches für Kinder, Hund und Katze gefährlich sein kann, ist die Eibe. Sie wird in Deutschland gerne als Sichtschutz in Gärten oder um Terrassen angepflanzt. Die Rinde der Eibe sowie ihre Nadeln und Samen sind jedoch hochgiftig und deshalb für Kinder und Tiere äußerst gefährlich.

Auch bei der Tollkirsche ist besondere Vorsicht geboten, denn die Früchte erinnern sehr stark an richtige Kirschen. Der Verzehr kann zu extremen Vergiftungserscheinungen führen, es droht sogar Lebensgefahr. Daher sollte sofort das nächste Krankenhaus aufgesucht werden, wenn Tollkirschen gegessen wurden.

Vorsicht! Tollkirschen im Garten können für Kinder und Tiere gefährlich werden, da sie hochgiftig sind. (Symbolbild)

Kinder und Tiere im Garten: Diese Pflanzen sind unbedenkliche Alternativen

Eltern und Tierhalter sollten sich unbedingt darüber informieren, welche Pflanzen in der Wohnung und im Garten giftig sind. Diese können oftmals problemlos durch ungiftige Alternativen ersetzt werden.

Für einen kinder- und tierfreundlichen Garten eignen sich beispielsweise Kornblumen, Kapuzinerkresse und Lavendel. Auch Sonnenblumen, Stiefmütterchen und Dahlien können problemlos im Garten angepflanzt werden.

Ungifte Gartenblume: Sonneblumen sehen nicht nur schön aus, sie sind für Kinder und Tiere unbedenklich, weil sie nicht giftig sind. Sie eigenen sich daher perfekt für Garten und Balkon. (Symbolbild)

Gefahr im Garten für Hund, Katze und Kinder: Wie man im Notfall handeln sollte

Sollte es trotzdem mal zu einem Zwischenfall kommen und Kind oder Tier Kontakt zu giftigen Pflanzen gehabt haben, kann oftmals schon ein Anruf beim Giftnotruf helfen. Die Mitarbeiter eines Giftinformationszentrums bieten telefonische ärztliche Beratung für Laien und Angehörige bei Vergiftungen und Verdachtsfällen an. (Helena Gries)

Der Anbau von eigenem Obst und Gemüse ist simpel und bedarf keinen großen Garten. Mit hilfreichen Tipps kann man Tomaten, Melonen und Co. selber ziehen. Und wer die richtigen Pflanzen im Garten hat, wird schnell gefiederte Gäste begrüßen. Eine Hobbygärtnerin verrät, wie man ganz einfach Vögel anlocken kann. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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