Garten-Tipps

Sommer im Garten: Diese Fehler beim Gießen unbedingt vermeiden

An einem Sommerabend kann man viele beim Gießen der Pflanzen im Garten beobachten. Ein Profi erklärt, warum das ein Fehler ist.

Kassel – Ohne Bewässerung überstehen weder Topf- noch Beetpflanzen eine Heißwetterperiode ohne Regen. Allerdings kann den Pflanzen mit falschem Gießen mehr geschadet als geholfen werden.

Jürgen Herrmannsdörfer vom Bundesverband der Einzelhandelsgärtner erklärt, warum insbesondere der richtige Zeitpunkt fürs Gießen so wichtig ist. „Am besten wässert man die Pflanzen zwischen drei und vier Uhr morgens, weil der Boden dann am kühlsten ist. So sickert das Wasser tief in die Erde zu den Wurzeln durch“, erklärt der Experte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel.

Eine Gießkanne steht im Garten: Stauden, Hecken und Gemüsepflanzen sollten so bewässert werden, dass die Blätter nicht nass werden - also keinen Rasensprenger verwenden.

Beste Uhrzeit: Wann sollte man Blumen im Garten gießen?

Wem diese Uhrzeit noch viel zu früh ist, um überhaupt nur ans Aufstehen zu denken, der sollte entweder ein Bewässerungssystem mit Zeitschaltuhr verwenden oder die Pflanzen im Garten beim Aufstehen um sechs Uhr wässern.

Das Gießen in der prallen Mittagssonne ist hingegen eine Ressourcen-Verschwendung. „Boden und Luft sind viel zu warm und 50 Prozent des Wassers verdunstet statt an die Wurzeln zu gelangen“, so Herrmannsdörfer. Wegen des Brennglaseffekts könnten die Blätter außerdem unter den Wassertropfen regelrecht verbrennen.

Garten: Warum man im Sommer bloß nicht abends gießen sollte

Auch das Gießen um 20.00 Uhr sei nicht ideal, warnt Herrmannsdörfer: „Abendliches Gießen kann Schnecken anlocken und Pilzkrankheiten verursachen, weil die Blätter über Nacht nicht trocknen.“ Deshalb sollten Stauden, Hecken und Gemüsepflanzen im Garten so bewässert werden, dass die Blätter nicht nass werden – also keinen Rasensprenger verwenden, sondern mit der Gießkanne oder dem Schlauch nahe dem Stamm oder Stiel.

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Sie können in Massen auftreten und zur einer echten Plage werden. Vor allem Garten-Besitzer haben es mit ihr zu tun. Die Rede ist von der Grasmilbe. Ihre Bisse sind nicht nur unangenehm, sondern auch langanhaltend. Bis zu 14 Tage kann sich die negative Wirkung der Milbe auf den Körper auswirken. (Luisa Weckesser)

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa

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