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Garten pflegen im Frühling: Was Sie beim Rosen schneiden beachten sollten

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Von: Lucas Maier

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Um gut in die Garten-Saison 2022 zu starten, darf eine wunderbare Blütenpracht nicht fehlen. Vor allem beim Schneiden der Rosen muss einiges beachtet werden.

Kassel – Draußen wird es langsam wieder grün, die ersten Hummeln fliegen bereits durch die Luft und die Sonne wird von Tag zu Tag stärker. Alles Indikatoren dafür, dass langsam aber sicher die Garten-Saison 2022 startet.

Um im direkten Vergleich mit den Nachbarn, eine Chance auf den schönsten Garten zu haben, sollte nicht nur der Rasen schön ordentlich sein. Auch eine tolle Blumenpracht darf nicht fehlen. Nichts könnte dem Garten so gut das gewisse Etwas verleihen, wie die Königin der Blumen. In den über hundert bekannten Arten dürfte für jeden Garten die richte Rose dabei sein.

Rosen 2022: So verhelfen Sie Ihrem Garten zu neuer Pracht.
Rosen 2022: So verhelfen Sie Ihrem Garten zu neuer Pracht. (Symbolbild) © Hauke-Christian Dittrich/DPA

Garten pflegen im Frühjahr: Wie schneidet man Rosen?

Ob der Garten im kommenden Sommer voll prachtvoller Rosen sein wird, entscheidet sich bereits im Frühjahr, wie das Magazin Mein schöner Garten weiß. Hierfür kommt es vor allem auf den richtigen Schnitt an. Doch worauf muss beim Rosen-Schnitt geachtet werden?

Wer die hier aufgeführten Tipps beachtet, hat gute Karten eine wahre Rosenpracht im eigenen Garten erleben zu dürfen. Dabei spielt auch die Rosen-Art eine wichtige Rolle.

Richtiger Zeitpunkt: Was muss beim Rosen schneiden beachtet werden?

Was vielen Rosen zum Verhängnis wird: Übermotivierte Hobbygärtner, die bereits bei den ersten Sonnenstrahlen die Schere schwingen wollen. Mit dem Schneiden der Pflanzen sollte gewartet werden, bis es keinen Frost mehr gibt, wie Mein schöner Garten erklärt. Anderenfalls frieren die Rosen zu weit zurück.

Der perfekte Zeitpunkt zum Rosen schneiden wird also nicht durch den Kalender, sondern durch die Natur bestimmt. Vorsicht bei Rosen, die nur einmal im Jahr blühen. Diese sollten erst nach ihrer Blüte im Sommer in Berührung mit einer Gartenschere kommen. Aber nicht nur der Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle.

Rosen im Garten: Starker Schnitt für starke Zierpflanzen

Eine zweite Falle für den ungelernten Gärtner stellt das Ausmaß des Schnittes dar. Der Schein trügt hier immens. Die zarten, kleinen Zierpflanzen sollten keines Falls mit zuviel Vorsicht bearbeitet werden. Als Faustregel gilt: Ein starker Rückschnitt führt zu einer starken Rose. Allerdings kommt es hier auch auf die Rosen-Art an, die verschiedene Bedürfnisse der Rosen auf einen Blick:

Rosen-Art:Schnitt-Bedürfniss:
Beetrosen:Zurückschneiden auf 15 - 20 Zentimeter, es sollten drei bis fünf Augen (Austribe) zurückbleiben. Einen mehrjährigen Trieb zum verjüngen bis zum Boden schneiden.
Edelrosen:Zurückschneiden auf 15 - 20 Zentimeter, es sollten drei bis fünf Augen (Austribe) zurückbleiben. Einen mehrjährigen Trieb zum verjüngen bis zum Boden schneiden.
StrauchrosenTriebe aus dem Vorjahr um ungefähr ein Drittel kürzen. Alte Triebe auf drei bis fünf Augen (Austriebe) zurückschneiden. Sind sie schwach oder älter als 4 Jahre, sollten sie ganz ab.
Kletterrosen:Triebe die älter als vier Jahre sind entfernen. Alle anderen leicht einkürzen.
Quelle: ndr.de

Mit dem richtigen Schnitt steht der Rosenpracht im Garten fast nichts mehr im Weg. Aber Vorsicht, auch bei dem zweiten Rosen-Schnitt im Herbst, sollten Sie einige häufige Fehler vermeiden. Nur Schädlinge können den schönen Rosen dann noch zu schaffen machen.

Rosen im Garten pflegen: Seife und Brennnesseln gegen lästige Schädlinge

Damit der Rosensommer ihren Garten zum prächtigsten in der Straße macht, gibt es einige Hausmittel, die gegen die Schädlinge helfen. Im Garten muss es nämlich nur selten die Chemie-Keule sein. Beispielsweise gibt es auch gegen Moos im Garten ein hilfreiches Hausmittel. Alle Mittel und vorbeugenden Maßnahmen auf einen Blick:

Hausmittel oder Tipp:Gewünschter Effekt:
StandortDer richtige Standort kann Schädlingen vorbeugen und sorgt für besseres Wachstum.
AbsammelnSchädlinge absammeln hilft vor allem gegen den Rosentriebbohrer und Rosenwickler.
WasserKleine Schädlinge und Spinnmilben können mit einem kräftigen Wasserstrahl abgespühlt werden. Der Strahl sollte auf die Unterseite der Blätter gerichtet werden.
NeemölEin Klassiker unter den Hausmitteln. Direkt im Gießwasser ist es besonders gegen Rosenblattrollwespen hilfreich.
BrennnesselnBesonders wirksam gegen Blattläuse sind Brennnesseln. Um die Schädlinge optimal zu bekämpfen, sollte ein Kilogramm frische Brennnessseln in fünf Litern Wasser, drei tage lang ziehen. Danach kann das Hausmittel direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.
Seife150 Milliliter Spiritus, 100 Gramm Kernseife und ein Liter Wasser ergeben ein wunderbares Hausmittel gegen Blattläuse.
Quelle: selbermachen.de

Neben den Hausmitteln kann die richtige Bepflanzung im Garten bereits die Ausbreitung von Schädlingen erschweren. Die richtigen Partnerpflanzen sind wichtig im Kampf gegen Rosenschädlinge, wie selbermachen.de verrät. Vor allem Salbei soll vor unerwünschtem Rosenbesuch schützen. Wer in seinem Garten genug Lebensraum für Marienkäfer, Vögel, Igel und Ohrenkneifer lässt, kann Schädlingsbefall ebenfalls vorbeugen. (lm)

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