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Nicht drangehen: Bundesnetzagentur warnt vor diesen Nummern

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Von: Sophia Lother

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Zurzeit nutzen Betrüger wieder Smartphones und Co. Die Bundesnetzagentur hat auf einer Liste Nummer festgehalten, hinter denen die Betrüger stecken.

Kassel – Aktuell nehmen die Warnungen rapide zu: Immer häufiger informiert die Polizei vor Betrugsmaschen am Telefon. Doch nicht nur die Beamten sind alarmiert, zuletzt hat auch die Verbraucherzentrale auf eine neue Betrugsmasche hingewiesen. Dabei geben sich Betrüger als „Kanzlei der Verbraucherzentrale“ aus. Sie versuchen ahnungslose Anrufer mit haltlosen Vorwürfen um ihr Erspartes zu bringen.

Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle. Die Bundesnetzagentur führt eine Liste von Rufnummern, die wegen Drittnutzungen, Spam-SMS, Telefonie Dialer, Hacking oder anderen Betrugsmaschen aufgefallen sind. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie werden bald abgeschaltet. Doch die Betonung liegt hierbei auf dem Wort „bald“, denn noch sind diese Telefonnummern aktiv. Bei diesen Nummern sollten Sie jetzt auf keinen Fall ans Telefon gehen:

Aktuelle Betrugsmaschen am Telefon: Bundesnetzagentur warnt jetzt vor diesen Nummern

TelefonnummerKategorieAbschaltung der Rufnummer am
0012462806841, 0012462806848, 00233230341529, 00233235396103, 00233236354552, 00233236663503, 00233236663551HackingIsoliertes Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot sowie Auszahlungsverbot vom 07.12.2022 bis 10.12.2022.
00233236663569, 00233236663615, 00233236676382, 00233237289252, 00233238165355, 0038349825613, 0038349825651HackingIsoliertes Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot sowie Auszahlungsverbot vom 07.12.2022 bis 10.12.2022.
Quelle: Bundesnetzagentur

Telefon-Betrug: Welche verschiedenen Maschen Betrüger anwenden

Die Bundesnetzagentur unterscheiden zwischen unterschiedlichen Betrugsarten. Bei dem Telefonie Dialer handelt es sich um automatische Wählprogramme. Call Center nutzen sie, um gleichzeitig viele Personen anzurufen. Weil häufig weniger Mitarbeiter als Angerufene vor Ort sind, bekommen viele Verbraucher, die das Telefon abheben, entweder nichts zu hören, oder hören unbestimmte Hintergrundgeräusche.

Bei unbekannten und unterdrückten Nummern sollten Verbraucher gut nachdenken, bevor sie abheben. (Symbolfoto)
Bei unbekannten und unterdrückten Nummern sollten Verbraucher gut nachdenken, bevor sie abheben. (Symbolfoto) © Britta Pedersen/dpa

Dies sei an sich nicht gesetzlich geregelt, so die Bundesnetzagentur, sie fügt jedoch hinzu: „Wenn solche Fälle zu einer sehr massiven und unzumutbaren Belästigung führen, kann die Bundesnetzagentur Maßnahmen wegen rechtswidriger Nummernnutzung einleiten.“

Betrug mit dem Telefon: Was hinter Spam-SMS und Co. steckt

Spam-SMS kommen in unterschiedlichen Formen vor. Meist werden Empfänger entweder dazu aufgefordert, teure Rufnummern zurückzurufen, oder sie sollen eine Internetseite besuchen, hinter der häufig ebenfalls Betrüger stecken, erklärt die Bundesnetzagentur. Auch SMS mit Zahlungsanforderungen werden von den Kriminellen gerne genutzt, um Verbraucher dazu zu bringen, ihnen Geld zu überweisen. „Rufen Sie keine Nummer an, die beworben werden, das kann teuer werden. Klicken Sie nicht auf Verlinkungen, damit geben Sie Daten preis und installieren Sie eine Schadsoftware“, warnt die Bundesnetzagentur eindringlich.

Gewinnmitteilungen oder Spendenaufrufe sind ebenfalls eine häufig genutzte Masche. Meist geschehen sie per Bandansage, der Betroffene soll dann entweder eine teure Telefonnummer anrufen, oder persönliche Daten nennen. Die Agentur warnt: „Seien Sie misstrauisch bei angeblichen Gewinnmitteilungen. Insbesondere dann, wenn Sie sich an keine Teilnahme an einem Gewinnspiel erinnern können. Rufen Sie keine Ihnen unbekannte Rufnummer an, die Ihnen in einer Bandansage über eine Gewinnmitteilung genannt wird.“ (slo)

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