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Hohe Luftfeuchtigkeit: Mit diesen simplen Tricks lässt sich Schimmel vermeiden

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Von: Clara Veiga Pinto

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Die richtige Luftfeuchtigkeit in der Wohnung ist wichtig für unsere Gesundheit. Mit diesen Tipps können Sie feuchte Räume vermeiden.

Kassel – Gerade im Winter ist es schwierig, die richtige Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen zu halten. Zu viel Luftfeuchte ist gesundheitsschädlich und verursacht Schimmel. Doch was kann dagegen unternommen werden?

Vor allem im Herbst und Winter kann sich eine zu hohe Feuchtigkeit im Raum an Kondenswasser am Fenster zeigen. Ein Hygrometer kann dabei helfen, die Luftfeuchte zu beobachten und zu messen. In Innenräumen sollte sie ungefähr zwischen 40 und 60 Prozent liegen, wie utopia.de berichtet. In Küche und Bad liegen die Richtwerte bei etwa 50 bis 65 Prozent.

Gerade im Winter und Herbst ist die Luftfeuchtigkeit in Räumen hoch. Das erkennt man zum Beispiel an beschlagenen Fenstern.
Gerade im Winter und Herbst ist die Luftfeuchtigkeit in Räumen hoch. Das erkennt man zum Beispiel an beschlagenen Fenstern. © Imago

Hohe Luftfeuchtigkeit in Bad und Küche: Regelmäßiges Lüften hilft

Das Umweltbundesamt empfiehlt, während oder unmittelbar nach der Entstehung von Luftfeuchtigkeit, zu lüften. Durch regelmäßiges Lüften kann Schimmel vermieden werden. Das gilt insbesondere für Küche und Bad, in denen beim Duschen und Kochen ein hoher Wasserdampfgehalt anfällt. Im Schlafzimmer kann es sich im Sommer lohnen, das Fenster nachts gekippt zu lassen, damit frische und kühle Luft in den Raum strömt.

Im Winter ist es dafür jedoch zu kalt und die warme Luft geht verloren. Um Energie zu sparen, sollten Sie in Ihrem Schlafzimmer mindestens einmal morgens und einmal abends lüften. Dabei ist wichtig, dass das Fenster weit geöffnet wird. Auch in den Wohnräumen sollte man regelmäßig lüften, vor allem, wenn Sie viele Pflanzen haben.

Diese Tipps können helfen, die Luftfeuchtigkeit möglich gering zu halten:

Granulate gegen hohe Luftfeuchtigkeit: Sie sind nicht giftig

Kann die Feuchtigkeit in den Räumen nicht durch Lüften verringert werden, können Granulate helfen. Diese müssen in einer Schale im Zimmer aufgestellt werden. Dadurch ziehen sie dann das Wasser an. Meist bestehen die Entfeuchter aus Calciumchlorid.

Das als Lebensmittelzusatzstoff zugelassene Salz ist weder giftig noch umweltschädlich, kann allerdings die Haut oder die Augen reizen. Es sollte daher auf jeden Fall außer Reichweite von Kindern und Tieren aufgestellt werden, berichtet utopia.de.

Salz und Katzenstreu gegen Schimmel: Auch ein Luftentfeuchter kann helfen

Und auch klassische Hausmittel können die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung senken. Reis, Katzenstreu oder Kochsalz in einer Schale können ebenfalls helfen. Beachten müssen Sie allerdings: Alle Granulate müssen regelmäßig ausgewechselt werden.

Auch ein Luftentfeuchter kann gegen zu nasse Luft in Räumen helfen. Mit diesem Gerät wird die Raumluft durch den Entfeuchter gesaugt und fließt um ein Kühlelement. Dort kondensiert das Wasser aus der Luft und fließt in einen Behälter. Dieser Behälter muss dann regelmäßig ausgeleert werden. (Clara Pinto)

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