Wohlfühlen

Corona-Lockdown: Arbeiten im Home-Office - Einige Tipps unbedingt beachten

Während der Corona-Pandemie arbeiten viele im Home-Office. Um sich dabei wohl zu fühlen, sollten diese Tipps unbedingt beachtet werden. 

  • In Zeiten der Corona*-Pandemie arbeiten viele Menschen im Home-Office.
  • Neben einer gewissen Routine ist es wichtig, die Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden im Auge zu behalten.
  • Mit einigen Tipps kann man im Home-Office auch längerfristig für ein gutes Raumklima sorgen.

Kassel - Die Corona-Krise hat den Trend des Home-Office in zahlreichen Unternehmen etabliert und mittlerweile ist die Arbeit von Zuhause in vielen Branchen kaum mehr wegzudenken. Um sich und die Arbeitskollegen zu schützen, bleiben viele Menschen derzeit zum Arbeiten daheim.

Die aktuellen Corona-Bestimmungen geben sogar vor, wenn möglich im Home-Office zu arbeiten. Für einige hat das eine große Umstellung des Arbeitsalltages mit sich gebracht. Mit einigen Tipps kann man jedoch dafür sorgen, dass das Arbeiten in den eigenen vier Wänden so angenehm wie möglich wird.

Arbeiten im Home-Office: Mit einigen Tipps kann man dafür sorgen, dass das Arbeiten in den eigenen vier Wänden so angenehm wie möglich wird. (Symbolbild)

Home-Office in der Corona-Pandemie: Auf Luftfeuchtigkeit in der Wohnung achten

Neben dem Schaffen einer Morgenroutine, einer geregelten Mittagspause und der richtigen Arbeitshaltung ist es im Home-Office zudem wichtig, die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen im Auge zu behalten. Diese sollte nämlich über eine längere Zeit einen bestimmten Wert nicht überschreiten.

Wer sich ganztags in den eigenen vier Wänden aufhält und dort arbeitet, erhöht nicht nur den Energieverbrauch sondern auch die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Für den zusätzlichen Anstieg der Luftfeuchtigkeit sorgen neben Wasserdampf aus Küche oder Bad auch die Atemluft und Zimmerpflanzen.

Home-Office während der Corona-Pandemie: Hygrometer kann helfen

Zusätzlich hängt der Wert der Luftfeuchtigkeit auch von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. Schlecht gedämmte Altbauten erreichen an kalten Tagen beispielsweise schon bei 40 Prozent relativer Luftfeuchte den Maximalwert. Für Räume in gut gedämmten Neubauten hingegen liegt der Wert bei 55 Prozent.

Mit einem Hygrometer kann der Wert gut im Blick behalten werden. An diesem lässt sich auch leicht erkennen, ob und wie sich die Luftfeuchtigkeit in der Raumluft während des Lüftens verändert. Auch an den meisten herkömmlichen Wetterstationen oder Thermometern lässt sich mittlerweile die Luftfeuchtigkeit ablesen.

Luftfeuchtigkeit im Blick behalten: Wer in Zeiten der Corona-Pandemie im Home-Office arbeitet, sollte regelmäßig lüften und mit Hilfe eines Hygrometers auf die Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden achten.

Home-Office in der Corona-Pandemie: Richtig Lüften vermeidet Schimmel

Besonders im Winter sollte häufiger und gut gelüftet werden, um Schimmel zu vermeiden. Dabei gilt es zu beachten: Zur Basislüftung im Winter mindestens dreimal täglich für etwa fünf bis zehn Minuten stoßlüften. Heizkörper unter den geöffneten Fenstern sollten währenddessen abgeschaltet werden.

Da sich jedoch an Wandoberflächen, Möbeln, Bettdecken und Handtüchern eine Menge Feuchtigkeit sammelt, reicht mehrmaliges Stoßlüften nicht immer aus, um dauerhaft eine optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu halten. Hier hilft eine Kombination aus Stoßlüftung und kontrollierter Kipplüftung. (Helena Gries)

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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