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Neues Gassi-Gesetz - Das ändert sich 2022 für Hundehalter

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Für die Haltung und Züchtung von Hunden gelten 2022 strengere Regeln zum Wohle der Tiere. Was Hundehalter und Züchter beachten müssen.

Berlin/Kassel – Tierschützer und alle, die sich schon lang wünschen, dass es gesetzlich mehr Regeln zum Wohlergehen des Hundes gibt, dürften aufatmen. Seit Januar 2022 gelten neue Regeln bei der Hundehaltung.

Die Tierschutz-Hundeverordnung regelt hier einige Punkte jetzt detaillierter, den Neuerungen liegen wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Hunden bei Haltung und Zucht zugrunde. Die Regeln betreffen Hundehaltung, Betreuung der Hunde, Sozialisierung von Hundewelpen und auch Hundezucht, wie echo24.de* berichtet.

Seit Januar 2022: In Deutschland gelten neue Regeln für Hundehalter und Züchter

Agrarheute schreibt zum Thema: „Die Änderungen halten grundsätzlich fest, dass jedem Hund ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers zu gewährend* ist. Das sollte auf einem landwirtschaftlichen Betrieb kein Problem sein. Zudem müssen sich Hundehalter mehrmals täglich in ausreichender Dauer mit ihrem Vierbeiner beschäftigen.“

Drei Hunde spielen auf einer Hundewiese miteinander.
Hundehalter und Züchter müssen besondere Regeln beachten. (Symbolfoto) © Annette Riedl/dpa

Zuständig ist für Regeln dieser Art in Deutschland das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Folgende Bereiche werden mit den Neuerungen genauer reglementiert:

Das BMEL schreibt in einer Pressemitteilung: „ Julia Klöckner: „Tiere sind nicht dazu da, den fragwürdigen ästhetischen Wünschen ihrer Halter zu entsprechen. Sie sind keine Maskottchen. Wenn Züchtungen das artgerechte Leben verhindern, ist das Tierquälerei. Deshalb ist die Qualzucht bei uns bereits verboten – und dennoch findet sie weiter statt. Damit will ich Schluss machen und verbiete daher die Ausstellung von Hunden mit Qualzuchtmerkmalen.

Das ist ein effektiver Hebel, um Anreize für derartige Züchtungen zu nehmen und die Tiere bestmöglich zu schützen. Zudem stellen wir mit den Änderungen eine tierschutzgerechtere Haltung von Hunden sicher: Die Anbindehaltung wird grundsätzlich untersagt und die Sozialisation von Hundewelpen in der Zucht verbessert.“ 

Regeln für Hundehalter und Züchter: Anforderung an Haltung von Hunden steigt

Wer allerdings nur Gesetze beachtet, hat noch lange keine Ahnung von Tierhaltung. Der Hunde-Führerschein und ein entsprechender Sachkundenachweis sollen daher ebenfalls kommen*. Hundebesitzer sind bereits gespannt, was sie für den Hundeführerschein wissen müssen*.

Änderungen der Tierschutz-Hundeverordnung im Detail: 

Für Hundeliebhaber sind das sicher erfreuliche Nachrichten. Dennoch muss auch ohne Gesetze immer wieder auf das liebe Tier Acht gegeben werden. In Baden-Württemberg breitet sich eine gefährliche Tierseuche aus – nun wurde sie auch im Kreis Böblingen entdeckt. Hundebesitzer sollten Acht geben. (Anna-Maureen Bremer) *echo24.de und Merkur.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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