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Rückruf und Verkaufstopp bei Ikea wegen Krebs-Gefahr - Experten entdecken Pestizide in Knäckebrot

Das Logo vom Einrichtungskonzern IKEA im Ortsteil der Gemeinde Schönefeld im Landkreis Dahme-Spreewald.
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Ikea muss ein Produkt aus dem verkauf nehmen und startet einen Rückruf: Das betroffene Knäckebrot könnte Gift enthalten (Symbolbild).

Ikea stoppt weltweit den Verkauf eines Knäckebrots. Es kann mit einem Pestizid verunreinigt sein. In der Schweiz folgt ein drastischer Schritt.

  • Aktueller Rückruf: Das schwedische Möbelhaus Ikea nimmt einen Knäckebrot-Artikel aus dem Sortiment.
  • Der Verkaufsstopp gilt für Ikea-Märkte in ganz Deutschland und weltweit.
  • Das Knäckebrot weist womöglich gesundheitsschädliche Pestizid-Rückstände auf.

Update vom Freitag, 29.01.2021, 09.57 Uhr: Nun hat der Möbelgigant Ikea in der Schweiz eine offizielle Rückruf-Aktion zu dem Knäckebrot gestartet. Betroffen ist das Produkt „Knäckebröd Flerkorn“ in der 250-Gramm-Packung und einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 31.03.2021.

Um Verbraucher zu schützen wurde das Produkt zuvor deutschlandweit aus dem Sortiment genommen. In der Schweiz geht Ikea noch ein Stück weiter. Hier informiert der Möbelgigant über einen offiziellen Rückruf.

Rückruf bei Ikea: Gift in Knäckebrot

Grund für den Rückruf sind die in dem Produkt enthaltenen Sesamsamen. Diese sollen Rückstände des Giftstoffes Ethylenoxid enthalten. Das berichtet das Verbraucherportal produktwarnung.eu. Bei langfristiger und wiederholter Aufnahme bestehe eine Gesundheitsgefährdung. Auch wenn bisher noch keine gesundheitlichen Schädigungen von Kunden nach dem Verzehr bekannt sind, wird dringend empfohlen, das Produkt von Ikea nicht zu essen.

Ethylenoxid wird als giftig und krebserregend eingestuft - vor allem beim Einatmen. Erste Symptome einer Vergiftung können Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sowie Erbrechen sein. In höheren Dosen kann es zu Zuckungen, Krämpfen und zum Koma kommen.

Rückruf: Dieses Ikea-Produkt wird zurückgerufen.

Ikea: Pestizid gefunden! Möbelgigant nimmt Knäckebrot aus dem Sortiment

Erstmeldung vom Donnerstag, 28.01.2021, 10 Uhr: Kassel - Für viele Ikea-Fans gehört neben dem Möbel-Shopping auch ein Abstecher in die Lebensmittelabteilung zu einem Besuch in dem beliebten Möbelhaus dazu. Dort gibt es eine Vielzahl an leckeren schwedischen Snacks wie beispielsweise Knäckebrot in verschiedenen Sorten. Doch Vorsicht: In einem der Artikel wurden jetzt schädliche Pestizide gefunden.

Wie Ikea mitteilt, wurde der Verkauf des Mehrkorn-Knäckebrots „Flerkorn“ in ganz Deutschland und der Welt nun eingestellt. Laut einem Bericht der Berliner Zeitung zufolge enthielt das Produkt eine kleine Menge Sesamsamen, die anscheinend Pestizid-Rückstände aufwiesen.

Beliebter Ikea-Snack: Verkauf von Knäckebrot weltweit gestoppt

Um den Verbraucher zu schützen, hat sich der schwedische Möbelgigant Ende Dezember letzten Jahres dazu entschlossen, den Verkauf des Knäckebrot-Snacks der Sorte „Flerkorn“ in der 250-Gramm-Packung in allen Ikea-Märkten auf der Welt zu stoppen. Das berichtete eine Sprecherin von Ikea Deutschland am Mittwoch (27.01.2021) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

MöbelhausIkea
Gründung1943
GründerIngvar Kamprad
Umsatz38,8 Mrd. Euro

Ikea: Pestizid-Rückstände - Möbelhaus nimmt Knäckebrot aus Sortiment

Zuvor hatten bereits skandinavische Medien über die Missstände und Maßnahmen des Möbelhauses informiert. Laut einer Ikea-Sprecherin enthielt das betroffene Knäckebrot eine geringe Menge an Sesamsamen. Diese wiesen womöglich Rückstände eines Pestizids auf, das wiederum das gesundheitsschädliche Gas Ethylenoxid enthält.

Der Verkaufsstopp sei mit der zuständigen Behörde in Schweden, dem Herkunftsland von Ikea, vereinbart worden. Die Sprecherin betont, dass bei dem Verzehr des Knäckebrot-Snacks keine ernstzunehmende Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher bestehe. Ikea habe bisher keine Berichte über negative gesundheitliche Folgen bei Kunden erhalten.

Ikea im Corona-Lockdown: Verkaufsstopp für Knäckebrot aufgrund von Pestiziden

Während des Corona-Lockdowns bleiben weiterhin alle Einrichtungshäuser geschlossen. Doch nicht nur auf den kleinen Lebensmittelmarkt mit Knäckebrot und Co. müssen die Kunden während der Corona-Pandemie weitestgehend verzichten, sondern auch auf die typischen Speisen aus dem Restaurant des Möbelhauses. Damit man sich weiterhin an den schwedischen Leckereien erfreuen kann, hat sich Ikea während des Lockdowns eine Neuerung überlegt. (Alina Schröder)

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