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Back-Fans aufgepasst: Hersteller ruft Mehl wegen Infektionsgefahr zurück

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Von: Helmi Krappitz

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Ein Weizenmehl-Hersteller startete wegen E.Coli-Bakterien einen Rückruf. Der Verzehr des Mehls kann gesundheitliche Folgen haben.

München – Besonders in der Weihnachtszeit wird zum Backen viel Mehl gebraucht – für Plätzchen, Stollen und andere Leckereien. Jetzt ist aber Vorsicht geboten. Denn der Weizenmehl-Hersteller C. F. Rolle Mühle GmbH startete einen Chargen-Rückruf, berichtet das Portal lebensmittelwarnung.de. Grund des Rückrufs ist der Nachweis von Verotoxinbildende Escherichia coli (VTEC/STEC) in dem Produkt des sächsischen Unternehmens.

Rückruf: „Dein Sachsenmehl“ betroffen

Konkret handelt es sich beim Rückruf um Weizenauszugsmehl Typ 550 1kg, das unter dem Namen „Dein Sachsenmehl“ vertrieben wird. Betroffen ist die Charge 24276 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 07.08.2024. Die europäische Artikelnummer (EAN) lautet 813425000308. Grund ist eine Belastung mit E.Coli-Bakterien. Das Produkt des Herstellers C. F. Rolle Mühle GmbH wurde in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Thüringen verkauft. Das Portal warnt vor dem Verzehr der Charge. Der Hersteller versichert, dass aktuell nur Produkte im Verkauf sind, die nicht von den Bakterien betroffen sind, wie Merkur.de berichtet.

Ausstechplätzchen
Rückruf: Weizenmehl „Dein Sachsenmehl“ wegen E.Coli-Bakterien betroffen. (Symbolfoto) © Cavan Images/Imago

Infektionsgefahr: Bakterien können gefährlich werden

E.Coli-Bakterien treten häufig in Lebensmitteln auf und können zu Infektionskrankheiten führen. Laut RKI gehören Durchfälle, Übelkeit und Erbrechen zu den üblichen Symptomen einer solchen Infektion. Seltener tritt Fieber auf. Schwere Infektionsverläufe können vor allem für Säuglinge, Kinder, Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich werden. Eine mögliche Folge eines schweren Verlaufs kann zu Nierenversagen führen. Wer schwere und anhaltende Beschwerden bemerkt, sollte einen Arzt aufsuchen.

Weizenmehl: Kunden kriegen den Preis zurückerstattet

Kunden sollen das Produkt mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr verarbeiten und verzehren. Die betroffene Charge des Weizenmehls können Verbraucher im Laden zurückgeben und kriegen den vollen Preis zurückerstattet – auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Rückruf bei dm: Salmonellengefahr bei Bio-Produkt

Es kommt immer wieder zu Rückrufen. Auch einige Chargen eines Bio-Produkts der Drogeriemarktkette dm ist betroffen. Hier handelt es sich um eine Salmonellen-Belastung. (hk)

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