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Kaufland bietet „Katze in Gelee“ an – „Wie habt ihr die in die Dose gekriegt?“

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Von: Victoria Krumbeck

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Kaufland bietet Katzenfutter mit Katzen an, wie das Preisschild zeigt. Eine Kundin teilte ein Foto auf Facebook. Kaufland spricht von einem Fehler.
Kaufland bietet „Katze in Gelee“ an. © Screenshot/Facebook

Immer wieder werden Fehler auf Preisschildern entdeckt – bei Kaufland war es zuletzt ein besonders kurioser. Der Supermarkt reagiert.

München – Was für Tiere lecker ist, möchte man als Mensch nicht unbedingt essen. In Katzenfutter befinden sich meistens Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse wie Fischabfälle. Katzen gehören in der Regel nicht in die Futterzusammensetzung. Doch diese Entdeckung machte nun eine Kundin in einer Kaufland-Filiale, wie tz.de berichtet. Dort bot der Supermarkt „Katze in Gelee“ an, wie sie auf Facebook teilte.

Kaufland bietet „Katze in Gelee“ an – kurioser Fehler

In einer Kaufland-Filiale machte eine Kundin einen besonderen Fund beim Katzenfutter. Beim Lesen des Preisschildes stieß sie wohl auf viele Fragen, denn es kann doppeldeutig verstanden werden. „Katze Ragout – Ente u. Huhn Gelee“ und „Katze in Gelee – Ente u. Geflügel“ hießen die Katzenfutter-Produkte. Dazu schrieb die Frau: „Interessant, was es bei KL so alles zu kaufen gibt. Aber wie habt ihr die Katze in die Dose gekriegt? Und dann auch noch in Gelee!“ Sind die Stubentiger etwa in dem Futter gelandet?

Kaufland hat es mit Humor genommen: „Da hat sich sicher der Fehlerteufel eingeschlichen“, erklärte die Social-Media-Abteilung des Unternehmens. „Kannst du uns einmal per Privatnachricht deine E-Mail-Adresse und die genaue Filiale zusenden, damit wir das ganze an unser Kundenmanagement geben können?“

Doch die Beschriftung scheint nicht für alle missverständlich zu sein. Eine weitere Facebook-Nutzerin kommentierte: „Verstehe das Problem nicht. Da ist das Katzenfutter in Gelee oder Katzenfutter-Ragout. Darunter stehen die Sorten.“

Kaufland, Edeka und Co. mit fragwürdigen Preisschilder

Nicht das erste Mal stehen Kaufland-Kunden vor einem Regal und wundern sich über das Preisschild. Zuletzt bot der Supermarkt seine Butter für 3,399 Euro an. Ein Kunde fragte sich, wie man ein Neuntel eines Cents bezahlen sollte. Nicht nur mit Preisschildern stößt Kaufland auf Verwunderung. Eine Kundin war von einem Prospekt so gar nicht erfreut. Der Supermarkt benutzte nämlich alte Geschlechterklischees, um für seine Angebote zu werben. (vk)

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